Am vergangenen Samstag hielt der Ortsverband der Linken seine 3. Mitgliederversammlung ab. Alexander Braun, Mitglied des Vorstandes, freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder des relativ jungen Ortsverbandes. Wichtiges Thema der Mitgliederversammlung waren die Gemeinderat- und Kreistagswahl. die im Juni dieses Jahres stattfinden werden. In beiden Wahlen stellen sich Vertreterinnen und Vertreter der Linken zur Wahl.
Aus diesem Grund wurde auch über einen Vorschlag des Vorstandes über ein Kommunalwahlprogramm in Giengen diskutiert. Für alle Teilnehmer war klar, dass sich DIE LINKE. verstärkt um die sozialen Fragen in Giengen und Umgebung kümmern wird. Für den Spitzenkandidaten Orhan Akcan ist es vor allem wichtig, Kommunalpolitik für alle Bürgerinnen und Bürger transparent und nachvollziehbar zu gestalten. So sagte Akcan: „Kommunalpolitik muss für alle da sein, nicht nur für wenige Privilegierte.“
Alexander Braun, Schüler und gelernter Sozialversicherungsfachangestellter, möchte sich dem Thema Jugend und Familie annehmen. Braun: „Um dem demographischen Wandel entgegen zu wirken um Giengen zu einer Zukunftsstadt zu machen , müssen wir uns verstärkt um Jugendliche und Familien kümmern.“ Der Seniorenpolitik in Giengen nimmt sich der Gewerkschafter und ehemalige Betriebsrat Adolf Proksch an. Proksch: „Rentner müssen aktiv in das Alltagsleben integriert und nicht einfach nur abgeschoben werden.“
Der Arbeiter Mehmet Gülay betonte noch einmal ausdrücklich, dass es mit den Linken in Giengen keine Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge geben wird. „Es ist wichtig dass in Giengen Kultur nicht privatisiert, sondern unterstützt wird. Ebenso muss sich die Politik Gedanken über eine umweltgerechte und ökologische Stadtplanung und einer Erarbeitung eines Umweltkonzeptes machen.“, stellte Burak Akcan fest.
Kreisvorstand Hasan Cildir zeigte sich zufrieden damit dass DIE LINKE. in Giengen mit ihrem Wahlprogramm „Giengen sozial“ die politische Diskussion anheizen wird und sich selbstbewusst und gut vorbereitet in den Wahlkampf stürzen könne.