Der Wahlkampf lässt grüßen
Die bevorstehende Gemeinderatswahl hat die Aussprache über den Pacht- und Betreibervertrag am Donnerstag merklich beeinflusst. Die Redebeiträge der Bürgervertreter fielen länger und schärfer aus als sonst. Zudem scheinen die Sozialdemokraten unter besonderer Beobachtung durch die Linkspartei zu stehen, die bisher nicht im Stadtparlament vertreten ist. "Die Linke" warf der SPD gestern in einer Pressemitteilung vor, "erneut vor OB Till eingeknickt zu sein", weil sie trotz der von Fraktionschef Herbert Schweikardt vorgetragenen Bedenken dem Pachtvertrag zugestimmt habe. Die SPD habe sich damit den Slogan "Windbeutel würden SPD wählen" verdient.
CDU-Stadtrat Gotthard Kriesten wiederum hatte die Lacher auf seiner Seite, als er lapidar feststellte: "Kompliment für die Verwaltung und Kompliment für die CDU, die dem Vertrag zustimmt."
Erscheinungsdatum: Samstag 16.05.2009