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18. Mai 2009 Pressemitteilung, Presseecho, KV Göppingen, Kommunalwahlen 2009

Zu wenig Sozialarbeit

Geislingen 

Die Wählerliste "Junges Geislingen und Die Linke" befindet sich auf einer Gesprächstour bei sozialen Einrichtungen und Firmen. Jüngst sprachen Vertreter mit Sozialarbeitern der Mobilen Jugendarbeit. Tobias Zuknik und Nina Mitlehner berichteten über ihre Tätigkeit an den Brennpunkten der Hinteren Siedlung und der Oberen Stadt. Sie erläuterten, wo ihnen noch Unterstützung fehlt und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben.

Deutlich wurde, dass nicht alle, die Bedarf an einer Unterstützung haben, erreicht werden. Aufgrund der dünnen Personaldecke bleibe zu wenig Zeit für Einzelgespräche, Kontaktangebote seien derzeit beschränkt, sagten die Sozialarbeiter. Denn ein Großteil der Arbeitszeit der beiden Hauptamtlichen sei durch wichtige, aber öffentlichkeitsunwirksame Gremienarbeit gebunden. Die verbleibende Zeit reiche größtenteils nur zur reinen Feststellung des Bedarfs aus. Weitere personelle Unterstützung und eine bessere, effizientere Strukturierung der Hauptamtlichenarbeit seitens der Verwaltung in Geislingen könnten die Arbeit wesentlich verbessern, so der Eindruck der Vertreter von "Junges Geislingen und Die Linke".

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs bildete die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung speziell im Jugendbereich, wobei auffiel, dass präventive Jugendarbeit bereits bei Heranwachsenden in der 2. und 3. Klasse beginnen müsse, wofür jedoch nach wie vor geschultes Personal fehle. Dass es in Geislingen 12 Spielhallen, jedoch nur zwei Jugendhäuser gibt, spiegelt nach Auffassung von "Junges Geislingen und Die Linke" die traurige gesellschaftliche Realität.

GZ Erscheinungsdatum: Montag 18.05.2009