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29. März 2010 Meldung, Position, KV Ortenau

Journalismus à la Guller

In der Ausgabe vom 28.03.2010 berichtet der "Guller" in seiner "Glosse" über ein neues "Feindbild der Linken", den Europapark! Interessanterweise zieht der Verfasser, Werner Aschl, Geschäftsführer des "Guller", in diesem Artikel Argumente und Behauptungen aus dem Hut, die in keinerlei Hinsicht auf irgendwie geartete Aussagen der LINKEN in der Ortenau zurückzuführen sind.

Natürlich kann man sich in solchen Dingen auf das berühmte "Hören - Sagen" berufen, aber auch das tut her Aschl auf Anfrage des Kreisverbandes das Partei nicht. Vielmehr beruft er sich auf die Universalität des Begriffes "Links" und weiterhin auf diesen als Synonym für eine "europäische Grundausrichtung im politischen Diskurs".

Das alles habe also mit der LINKEn in der Ortenau keinesfalls etwas zu tun, diese Annahme unsererseit sei geradezu lächerlich! Interessanterweise scheint Herr Aschl schon sein Geschreibe vergessen zu haben, meint er doch, dass man auf diese Weise erst "feststellt, dass es hier überhaupt Linke gibt".

Würde sich nicht der "Guller" durch eine Unterdrückung und Nicht - Veröffentlichung von Pressemitteilungen und -erklärungen des Kreisverbandes derart hervortun, könnte das eventuell anders aussehen. Und Hoppla, haben wir nicht auch einen LINKEn Kreisrat? Und Vertreter in 2 Kommunalparlamenten in der Ortenau?

Aber das ist ein anderes Thema, eben Journalismus à la "Guller"...