DIE LINKE. Landesverband Baden-Württemberg


28. August 2010 Meldung, KV Heilbronn

Infostand zu Afghanistan und Antikriegstag

Infostand auf dem Kiliansplatz

Der Heilbronner Kreisverband der LINKEN hat einen Infostand zum andauernden Bundeswehreinsatz in Afghanistan aufgestellt. Mit eigenen Flyern und Material der Bundestagsfraktion wurden die Passanten informiert. In interessanten Gesprächen konnten die Positionen der LINKEN deutlich gemacht werden. Am Stand wurde auch auf die Heilbronner Veranstaltung der Friedensbewegung am Antikriegstag (siehe Termine) hingewiesen. Gegner des Bundeswehreinsatzes konnten eine Liste mit Forderungen der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) unterzeichnen. Nachfolgend der Text des Kreisverband-Flyers:

Den Krieg beenden – Frieden für Afghanistan
Seit 2002 ist die Bundeswehr als Teil einer US-geführten Koalition in Afghanistan. Nach über acht Jahren Krieg in Afghanistan ist die Bilanz für das Land und seine Menschen erschütternd.
Krieg. In Afghanistan ist die NATO – und damit die deutsche Bundeswehr – in einen aussichtslosen Krieg verstrickt. Sie ist dabei gescheitert, Demokratie, Stabilität und Sicherheit im Land herzustellen. Das Versagen in Afghanistan zeigt, dass Besatzung, Waffengewalt und Bombardements keinen Frieden schaffen.
Tote. Vor einem Jahr, am 4. September 2009, kamen bei einem von der Bundeswehr befohlenen Luftschlag bis zu 142 Menschen, unter ihnen Kinder und Jugendliche, ums Leben. Das macht deutlich, dass es keinen „humanitären“ Kriegseinsatz gibt, Opfer sind immer auch Zivilisten.
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
Frieden. DIE LINKE fordert den Abzug der Bundeswehr, da mit Gewalt kein Frieden in Afghanistan zu machen ist. Es müssen politische und zivile Lösungen gesucht werden, dazu muss mit allen politischen Akteuren in Afghanistan gesprochen werden. Statt in Militäreinsätze soll in Auf- und Ausbau von ziviler Infrastruktur und in die Menschen investiert werden. Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt, viele Menschen schließen sich aus Hunger und Not den Taliban oder anderen Warlords an. Programme um eine leistungsfähige Landwirtschaft zu ermöglichen wird Afghanistan weiterbringen, als ständige Aufstockung der ausländischen Militärkontingente. fv

Quelle: http://www.die-linke-bw.de/nc/magazin/aus_den_kreis_und_ortsverbaenden/detail/artikel/infostand-zu-afghanistan-und-antikriegstag-1/