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31. Januar 2012 Meldung, Presseecho, KV Heilbronn

Hunderte Menschen gegen Rassismus auf der Straße

Foto: Jürgen Patzelt

Zwischen 700 und 1000 Menschen waren am vergangenen Samstag in Heilbronn, um gegen Rassismus und Naziterror zu demonstrieren.

Zu dieser Veranstaltung haben die beiden Bündnisse Heilbronn sagt Nein und Heilbronn stellt sich Quer gemeinsam mit Migrantengruppen aufgerufen. Aktueller Anlass war die Mordserie der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund". Diese Gruppe hat mindestens zehn Menschen getötet. Neun davon waren Menschen mit türkischen und griechischen Wurzeln, eine Tote war die Polizistin. Sie wurde auf der Heilbronner Theresienwiese ermordet. Dort begann zum Gedenken an die zehn Ermordeten die Veranstaltung unter dem Motto "Kein Rassimus in Heilbronn - und auch nicht anderswo". Nach einem Vertreter von Didf sprach der Bundestagsabgeordnete der Linken, Richard Pitterle zu den Demonstranten. "Im Kampf gegen Neonazis darf man sich nicht auf Geheimdienste verlassen, der beste Verfassungsschutz ist die kritische Öffentlichkeit", so Pitterle. Seine Rede finden Sie hier.

Nach einer Schweigeminute begann die Demonstration, die mit mehren Stopps durch ganz Heilbronn führte. Am Bahnhof wurde von einem Vertreter der Verdi-Jugend an den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai 2011 erinnert. Durch Polizei und Stadtverwaltung konnten die Nazis ungehindert marschieren, nicht einmal sichtbarer Protest gegen die Rechtsradikalen wurde ermöglicht. In mehreren Polizeikessel wurden hunderte von Nazi-Gegnern stundenlang festgehalten.

Einen weiteren Halt gab es beim Denkmal der ehemaligen Synagoge, dort sprach die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Heilbronn, Avital Toren.

Beim Gewerkschaftshaus hielt Silke Ortwein vom DGB eine Rede und beim Abschluss am Berliner Platz sprach neben den Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic (SPD) und Ulrich Schneider (Grüne) auch Ergin Özcan, Vorsitzender des Alevitischen Kulturvereins. fv

Zu Presseberichten über die Demo

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