DIE LINKE solidarisiert sich mit den von der Gewerkschaft Ver.di angekündigten Warnstreiks beim Tübinger Stadtverkehr (SVT). Gerlinde Strasdeit, Stadträtin der LINKEN in Tübingen: " Die Löhne in der Branche sind zu niedrig und es ist höchste Zeit, dass die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Der Manteltarif der Privaten muss an die öffentlichen Tarife angeglichen werden. 30 Tage Urlaub für alle sind zwingend notwendig, bei Beschäftigten, die im Schichtdienst arbeiten.“
Gerlinde Strasdeit fragt, warum ein Tübinger Betrieb in kommunaler Hand nicht durchweg die öffentlichen Tarife anwendet. Unsere Tübinger Stadtwerkedirektoren bekommen zu ihren normalen Bezügen noch zusätzliche jährliche Boni. Auch die Beamtenvergütungen in der Rathausspitze werden nicht abgespeckt. Aber Unten wird gespart und gestrichen.
Die Milliardäre in Deutschland konnten ihr Vermögen im letzten Jahr um 6,5 % erhöhen. Warum werden Busfahrerinnen, Niedriglöhnern und Hartz IV-Bezieherinnen Verbesserungen zu solchen Prozentsätzen verweigert?