Tübinger Erzieherinnen haben sich dagegen gewehrt, die Verfügungszeiten zu kürzen. Glückwunsch! Denn das sind notwendige Arbeitszeiten ausserhalb der Kontaktzeit mit Kindern. Da geht es um wichtige Dinge wie Kindergeburtstage, Hygienepläne, Sommerfest, Elterngespräche, Vor- und Nachbereitung, Personal- und Verwaltungsangelegenheiten. Die SPD und Grünen im Gemeinderat wollen die Kürzungen populär machen, indem sie eine teure Propagandakampagne starten und diese auch noch als Bürgerbefragung ausgeben.
DIE LINKE im Gemeinedrat warnt davor, zehn Stellen zu streichen und so die Krisenlasten Erzieherinnen und Kindern aufzubürden. Die Sparpakete der Kommunen sind Gift für die Menschen und für die wirtschaftliche Entwicklung. Selbst Teile der FDP beginnen die soziale Schieflage ihrer Politik zu hinterfragen. Aber ändern wird sich erst etwas, wenn wir mehr Druck machen: Druck auf der Straße, Druck in den Parlamenten und Druck in den Betrieben.