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26. September 2010 KV Stuttgart, Pressemitteilung, Aktiv vor Ort

LINKE hat ihre KandidatInnen für die Landtagswahl in Stuttgart gewählt

Auf einer Kreismitgliederversammlung am heutigen Sonntag, 26. September, wurden im Bürgerzentrum West die KandidatInnen der LINKEN für die vier Stuttgarter Wahlkreise gewählt.

Für den Wahlkreis Stuttgart I: Christoph Ozasek; Stellvertreter: Wolfgang Hoepfner. Nominiert für den Wahlkreis Stuttgart II wurden Brigitte Tilgner und als Stellvertreter Ulf Hartmann. Reiner Hofmann und seine Stellvertreterin Barbara Rochlitzer gewannen das Vertrauen der 66 Wahlberechtigten für den Wahlkreis Stuttgart III. Im Wahlkreis IV wurde Marta Aparicio gewählt, Stellvertreterin ist Sybille Stamm.

In einer harmonisch verlaufenden Wahl wurde der 23-jährige Sozialwissenschaftler Christoph Ozasek, Regionalrat und Mitglied im geschäftsführenden Kreisvorstand, für den Wahlkreis Stuttgart I im ersten Wahlgang gewählt. Er konnte sich gegen den weiteren Bewerber Henning Zierock durchsetzen. Als Ersatzkandidat wurde Wolfgang Hoepfner (Stadtbahnfahrer, 49), Verkehrsexperte der LINKEN im Regionalparlament, das Vertrauen ausgesprochen.

Im Wahlkreis Stuttgart II wurde die Rechtsanwältin Brigitte Tilgner nominiert. Die 61-jährige  unterhält eine Kanzlei in Stadtmitte und wurde bereits im ersten Wahlgang ohne Gegenstimmen gewählt. Als Ersatzkandidat wurde der Vaihinger Bezirksbeirat Ulf Hartmann (61) gewählt.

Für den Wahlkreis Stuttgart III kandidierten Reiner Hofmann und Ismail Cetin. Der 57-jährige gelernte Bankkaufmann, Betriebswirt und Porschebetriebsrat Reiner Hofmann setzte sich durch. Als Stellvertreterin wurde Barbara Rochlitzer (53) vom geschäftsführenden Kreisvorstand gewählt.

Im Wahlkreis IV traten Marta Aparicio, ehemalige Bundestagskandidatin der LINKEN, gegen die Cannstatterin Ursel Beck an. Im ersten Wahlgang setzt sich Marta Aparicio, Abteilungsleiterin der VHS Stuttgart und Mitglied im Landesvorstand der LINKEN durch. Stellvertreterin wurde Sybille Stamm, ehemalige Ver.di-Landesbezirksvorsitzende und geschäftsführende Landesvorsitzende der LINKEN.

In den Kandidaturen wurden die zentralen Wahlkampfthemen bereits deutlich: Der Kampf gegen Armut und Kinderarmut, das Recht auf einen Kindertagesstättenplatz ab dem 1. Lebensjahr, die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems und der Studiengebüren, das Ziel einer Gemeinschaftsschule.

Zahlreiche RednerInnen betonten die Bedeutung des Kampfs gegen den Abbau von BürgerInnenrechten, die Verbesserung direktdemokratischer Einflussnahme der BürgerInnen, die Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge, der Kampf gegen das Milliardenprojekt Stuttgart 21, der Ausstieg aus der Atomkraft und für die Energiewende in Baden-Württemberg. Einhellig wurde als Wahlkampfziel die Abwahl der CDU/FDP-Landesregierung betont.