Zurück zur Startseite
2. August 2017 Presseecho, KV Tübingen, Aktiv vor Ort

Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge fordert, den Soli zur Armutsbekämpfung einzusetzen

Das Tübinger Bündnis „Reichtum umverteilen“ hatte Butterwegge für Montagabend zum Thema „Die zerrissene Republik“ ins Audimax der Universität eingeladen. 250 Interessierte kamen. Zerrissen sei das Land nicht wegen der Flüchtlingskrise, wie Oberbürgermeister Boris Palmer meint. Sondern wegen der immer tiefer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich. Sie gefährde auch die Demokratie, was sich an der sinkenden Wahlbeteiligung der Ärmeren zeigt. Etwa bei der jüngsten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Da lag die Wahlbeteiligung auf dem Kölnberg, der als sozialer Brennpunkt gilt, bei 20,5 Prozent, im traditionellen Villenviertel Hahnwald hingegen bei 82,5 Prozent. Butterwegge spricht von einer „Krise der politischen Repräsentation“.

weiterlesen:

www.tagblatt.de/Nachrichten/Der-Politikwissenschaftler-Christoph-Butterwegge-fordert-den-Soli-zur-Armutsbekaempfung-einzusetzen-341157.html