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16. August 2017 Aktiv vor Ort, Meldung, KV Stuttgart

DIE LINKE ist gegen den Nord-Ost-Ring und für den Ausbau der "Schusterbahn"

Foto: Wolfgang Rüter

Radtour des OV Cannstatt-Mühlhausen-Münster am 13. August 2017

Mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am 13. August an einer Veranstaltung des OV Cannstatt zum geplanten Nord-Ost-Ring und zur Reaktivierung der Schusterbahn teil. Joseph Michl, Vorsitzender der ARGE Nordost war als Referent geladen. Mit einer hervorragenden Power-Point-Präsentation machte er den Irrsinn des Nord-Ost-Rings bei der Veranstaltung deutlich. Anders als von den Befürwortern (Bundes-/Landesregierung und bürgerliche Mehrheit im Regionalverband) behauptet, ist der Nordostring keine Entlastungsstraße für Remseck und Bad Cannstatt. Er ist eine Abkürzungsstrecke für den Fernverkehr nach Bayern. Er würde das Verkehrsaufkommen in der Region nochmal deutlich erhöhen. DIE LINKE lehnt den Nord-Ost-Ring ab. Der Ortsverband DIE LINKE hat die Mitgliedschaft in der ARGE Nord-Ost beantragt. 

Wir wollen mehr öffentlichen Verkehr statt neuer Straßen. Deshalb wollen wir u.a. den Ausbau der Schusterbahn mit durchgehendem Taktverkehr mindestens alle 30 Minuten von Bietigheim nach Esslingen/Plochingen. Auf dieser Strecke gibt es ein enormes Potenzial an Pendlern für die die Schusterbahn. Der Autoverkehr in der Stadt aber auch die S-Bahnlinien durch den Bahnhof könnten durch den Ausbau der  Tangentialverbindung Schusterbahn entlastet werden. Heute fährt die Schusterbahn nur von Montag bis Freitag morgens und abends und nur von Untertürkheim bis Kornwestheim. Ohne große Investitionen könnte die Strecke verlängert und der Takt verkürzt werden.