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12. Oktober 2017 Meldung, KV Heilbronn, Aktiv vor Ort

Proteste gegen den aktuellen Umgang mit Atommüll

"Castorschiff in Sicht" - Atomkraftgegner begleiten die Transporte.

 

Es war der dritte Castortransport mit Atommüll aus dem stillgelegten Atomkraftwerk in Obrigheim in das Zwischenlager in Neckarwestheim. Wieder wurden die Atombehälter mit dem Schiff den Neckar entlang transportiert, wieder gab es Proteste der Anti-AKW-Bewegung, wieder haben wir als LINKE uns am Protest beteiligt. Die Kreisräte Johannes Müllerschön und Florian Vollert unterstützen den Protest und sahen sich den Transport von nahem an. Aktivisten der Anti-AKW-Bewegung hatten an dem Tag mit Tauchern ein Transparent im Wasser und eine Ankettaktion (mehr dazu beim Bündnis Neckar castorfrei hier )

Inhaltlich ging es den Protestlern um das Aufzeigen von Gefahren durch die weitere Nutzung der Atomkraft. Denn der geschlossene "Ausstieg" bedeutet weitere Atommüllproduktion bis 2022 in Neckarwestheim. Dabei ist die Entsorgungsfrage völlig offen, ein sicheres Endlager nicht in Sicht. In Neckarwestheim soll der strahlende Müll zwischengelagert werden, zumindest die nächsten 80 Jahre. Das Zwischenlager, wie auch das Atomkraftwerk steht dabei auf unsicherem Grund. Unter dem Standort gibt es Gesteinsausspülungen, die Hohlräume verursachen können. Ständig muss Wasser aus dem Untergrund abgepumpt werden.

DIe Atomkraftgegner drängen daher auf einen schnelleren Ausstieg und auf die Lagerung des Mülls je an den Standorten. Der Transport selber wird ebenfalls als zusätzliches Risiko eingeschätzt.

DIE LINKE im Heilbronner Kreistag unterstützt die Arbeit der Atomkraftgegner seit Jahren hier

ZUr aktuellen Auseinandersetzung um Bauschutt hier

Einen Artikel der Heilbronner Stimme hier