Der Landesausschuss der LINKEN verurteilt die brutalen Polizeieinsätze am 30. Juli in Stuttgart. Die Polizei hatte gegenüber friedlich demonstrierenden überwiegend Jugendlichen unnötige Härte gezeigt.
„Die Polizei hat nicht zur Deeskalation beigetragen, sondern ist ohne jegliche Diskussionsbereitschaft gegen junge Demonstranten vorgegangen, von denen keinerlei Gewalt ausgegangen ist“, so Annette Groth, MdB und Landesvorstandsmitglied der LINKEN.
So habe die Polizei 60-70 Demonstranten teilweise gewaltsam weggetragen, die sich vor der Eberhardkirche hingesetzt hatten. Sie hätten weder den Eingang blockiert noch sei von ihnen irgendeine Aggression ausgegangen, so dass die Polizeiaktion auch von Pfarrer Brock kritisiert wurde.
DIE LINKE betont, dass mit dieser Kritik nicht die Polizistinnen und Polizisten gemeint sind, sondern die für den Einsatz Verantwortlichen.