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12. Januar 2014 Pressemitteilung, LAG Gesundheit und Soziales, DIE LINKE

Uniklinik Freiburg: Entlassung von Keil richtiger Schritt - Verantwortung bei Landesregierung - Unterfinanzierung beenden!

Dirk Spöri, Sprecher der LINKEN Baden-Württemberg

Zur Entlassung des Kaufmännischen Direktors der Uniklinik Freiburg erklärt DIE LINKE:

"Die Entlassung des kaufmännsichen Direktors ist ein richtiger Schritt. Nun müssen wieder die Patientenversorgung und die Situation der Beschäftigten höchste Priorität an der Uniklinik bekommen", begrüßt Lothar Schuchmann, Stadtrat und Sprecher der Freiburger LINKEN, die Entlassung von Reinhold Keil.

"Die Verantwortung für diese Fehlbesetzung und die Einsparungen auf dem Rücken von Patienten und Beschäftigten, liegt bei Wissenschaftsministerin Bauer und der grün-roten  Landesregierung", kritisiert Dirk Spöri, Sprecher der LINKEN Baden-Württemberg.

"Wenn die Krankenhäuser im Land chronisch unterfinanziert sind und dem kaufmännischen Direktor Renditeziel aufgetragen werden, nimmt die Landesregierung die Arbeitsweise des ehemaligen kaufmännischen Direktors in Kauf," so Spöri und weiter: "Die Entlassung von Keil ist auch ein Erfolg des Widerstands der Beschäftigten gegen die gesundheitsgefährdenden Personaleinsparungen".

Schuchmann abschließend: "Rendite und Gesundheitsversorgung sind ein Widerspruch. Wir brauchen eine Gesundheitsversorgung in der Fläche und für alle, nicht auf dem Rücken von Beschäftigten oder Patienten. Dies sollte Arbeitsauftrag für den zukünftigen kaufmännischen Direktor sein."