DIE LINKE. Landesverband Baden-Württemberg


1. Juni 2017 Landesvorstand, Pressemitteilung, Landespolitik

Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe verhindern

Michel Brandt

Am Samstag, den 3. Juni 2017 haben Neonazis aus ganz Deutschland zu einer Demo in Karlsruhe aufgerufen. Erwartet werden bis zu 1.000 Neonazis und ein Polizeiaufgebot mit Hundertschaften und Wasserwerfern. Ein breites gesellschaftliches „Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts“ ruft zu einer Gegenkundgebung auf, an der DIE LINKE sich beteiligt. Ab 11 Uhr stellen wir uns am Bahnhofsvorplatz/Busbahnhof in Karlsruhe-Durlach allen Rassisten, Nationalisten und Menschenfeinden in den Weg. 

Michel Brandt, Kandidat zur Bundestagswahl für DIE LINKE erklärt dazu: „Wir werden als Partei DIE LINKE am Samstag entschlossen auf die Straße gehen, denn wir können und wollen nicht zulassen das Karlsruhe weiter zu einer Hochburg für Neonazis und Rassist_innen wird. Nach über 45 Aufmärschen von Neonazis in den vergangenen zwei Jahren in Karlsruhe ist der sogenannte "Tag der deutschen Zukunft" nun der traurige Höhepunkt. Umso unverständlicher, dass die Stadt Karlsruhe diesem Neonaziaufmarsch den roten Teppich ausrollt, indem die Polizei ein "Gefahrengebiet" einrichtet und Mahnwachen verbietet, die in Sicht- und Hörweite des Naziaufmarschs stattfinden sollten. Damit wird der Protest der Karlsruher Zivilgesellschaft gegen diesen Aufmarsch massiv eingeschränkt. Wir stellen uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft den Nazis in den Weg - gegen Nationalismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit!“

Quelle: http://www.die-linke-bw.de/nc/politik/presse/detail/artikel/nazi-aufmarsch-in-karlsruhe-verhindern/