„Die Arbeitgeberverbände sollten der Lohnforderung der IG Metall weit entgegen kommen, statt sie runterzuhandeln“, fordert Michael Schlecht, gewerkschaftspolitischer Sprecher der LINKEN.
Schlecht weiter: „6,5 ist genau die Steigerung, mit der Milliardäre in Deutschland ihr Vermögen im letzten Jahr gesteigert habe. Warum dann nicht auch für Beschäftige? Deutliche Lohnerhöhungen sind notwendig, denn auch in der Metall- und Elektroindustrie besteht ein Nachholbedarf.
Ein hoher Abschluss kann in vielen anderen Branchen helfen ebenfalls endlich gute Lohnerhöhungen zu erzielen. Dies ist dringend notwendig, denn das reale Einkommen der Beschäftige ist in den letzten zehn Jahren um 4,5 Prozent gesunken. Deutschland darf nicht länger der Europameister der Niedriglöhne sein. Das schadet den Menschen hier und verhindert, dass die Wirtschaft in Griechenland oder Italien wieder konkurrenzfähig wird.
DIE LINKE unterstützt die Forderung der großen Tarifkommission der IG Metall. Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg in den Auseinandersetzungen für einen hohen Abschluss.“