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10. September 2011 Pressemitteilung, Landesvorstand

Albbruck: Land muss Arbeitsplätze sichern und Papierfabrik übernehmen

Dirk Spöri, Mitglied im Landesvorstand

DIE LINKE ist solidarisch mit dem Arbeitskampf der Beschäftigten in der Papierfabrik und sieht eine Zukunft für die Fabrik.

Über 1.000 Arbeitsplätze sind in Albbruck und Umgebung in Gefahrt: 557 Menschen droht die Arbeitslosigkeit durch die drohende Schließung der Papierfabrik, nochmal so viele bangen um ihre Jobs in Zulieferbetrieben.

"Für Konzerninteressen wird die Zukunft von über 1.000 Menschen und ihren Familien vernichtet," so Dirk Spöri vom Landesvorstand der LINKEN in Baden-Württemberg und Kreissprecher der Partei in Freiburg.

Doch die Arbeitsplätze können gesichert werden. Spöri fordert: "Das Land muss nun eingreifen. Es liegt in den Händen von SPD und Grünen, ob sie die Menschen in die Armut treiben oder ihnen eine Zukunft geben. Das Land und die Belegschaft können die Fabrik übernehmen und weiterbetreiben".

Denn die Überlebenschancen sind sehr gut. Die Papierfabrik selbst ist modern ausgestattet, die Belegschaft hochmotiviert. "Der finnische Konzern hat die Fabrik nur gekauft, um einen Konkurrenten auszuschalten. Dieses Spiel machen wir nicht mit. Der Fabrikbetrieb muss weiterlaufen, und zwar ohne den Konzern.", fordert Spöri.

"Unsere Solidarität gilt den Beschäftigten in der Papierfabrik und den Zulieferbetrieben und deren Angehörigen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg, denn sie und die Fabrik haben eine Zukunft!"