
Vorne im Bild: Richard Spieß (Stadtrat Regensburg) Karin Binder (MdB) - Hinten im Bild: Christoph Ozasek (Kommunalpolitiker Stuttgart) Björn Schering (wiss. MA, Berlin) Arnold Messner (Gesamtbetriebsratsvorsitzender EnBW und Mitglied des Vereins " Mit UNS für Baden-Württemberg") Eckhard Benner (Verbraucherzentrale BW)
Zum Abschluss der Energiewende-Tagung "EnBW: Vom Atomstromer zum Windmüller?", die am Wochenende in Karlsruhe stattfand, erklärt Karin Binder, Bundestagsabgeordnete aus Karlsruhe und Verbraucherpolitikerin der Fraktion DIE LINKE:
"Die Energiewirtschaft in Baden-Württemberg muss demokratisiert werden. Stromkunden und Kommunen sollen den Weg in die erneuerbaren Energien maßgeblich mitbestimmen. Dazu sollen Energiebeiräte eingesetzt werden. Die Grün-Rote Landesregierung muss sicherstellen, dass die Beschäftigten des Energieversorgers EnBW vor Arbeitsplatzverlust geschützt werden. Der bisherige Atomkonzern soll zu einem Dienstleistungspartner für Kommunen, Stadtwerke und Industrie umgebaut werden.
Die unzulässige Praxis von Versorgern, Preiserhöhungen der Energiewende unterzuschieben muss beendet werden. Der Ausbau von Wind und Sonnenenergie macht den geringsten Teil an der Stromrechnung aus. Auch muss sich die Industrie, die im hohen Maße vom Boom der erneuerbaren Energien profitiert, an der Umlage zu deren Finanzierung voll beteiligen. Es ist den Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht zu erklären, dass sie die Energiewende allein schultern sollen. Vor allem Haushalte mit kleinem Geldbeutel müssen vor Energiepreisanstiegen geschützt werden."