DIE LINKE Baden-Württemberg ruft auf zu den Aktionen am Ostermontag zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl bei den Atomkraftwerken Neckarwestheim, Grundremmingen und Fessenheim."
25 Jahre nach Tschernobyl hat sich mit Fukushima die atomare Katastrophe wiederholt. Ein Mal war schon genug, die Wiederholung ist umso bitterer. Es ist an der Zeit, mit dieser wahnsinnigen Technologie Schluß zu machen. Deshalb demonstrieren wir am 25. April in Neckarwestheim, Grundremmingen und am Rhein bei Fessenheim für den unverzüglichen Atomausstieg", so Dirk Spöri vom Landesvorstand der LINKEN.
"In Baden-Württemberg ist der Atomausstieg zum greifen nah: die EnBW gehört schon jetzt mehrheitlich der öffentlichen Hand. Die kommende Landesregierung muss Nägel mit Köpfen machen, die AKWs der EnBW unverzüglich und endgültig abschalten."
Doch Spöri fragt: "Wer zahlt für den Wechsel? Jahrelang haben EnBW und Co Rekordgewinne eingestrichen. Nun jammern sie über den Kurswechsel, verweigern sich dem Ökofond und Sozialtarifen. Für DIE LINKE ist entscheidend: wer von der Risikotechnologie profitiert hat, muss zahlen, nicht die Bürgerinnen und Bürger."
Für DIE LINKE heißt es in Zukunft: "Die Energieversorgung gehört dauerhaft in öffentliche Hand, die Strompreise unter öffentliche Kontrolle. Nur dann können die Profitgier der Energiekonzerne beendet und sozialverträgliche Strompreise garantiert werden."
Für Spöri heißt das eigentliche Problem deshalb Kaptialismus: "Atomkraft steht symbolisch für den Irrsinn der Markwirtschaft: für ungeheure Profite wurden und werden tödliche Katastrophen in Kauf genommen. Schluß mit Atomkraft - in Baden-Württemberg und weltweit!"