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10. Oktober 2011 Pressemeldung, DIE LINKE, Landespolitik

DIE LINKE solidarisiert sich mit Beschäftigten im Nahverkehr - Grüner Bürgermeister Salomon droht Bus- und Straßenbahnfahrern

„Sobald Arbeitnehmer streiken, zeigen die Grünen ihr wahres Gesicht“, kritisiert Michael Schlecht, baden-württembergischer Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE.

„Dieter Salomon behauptet, der Streik im Nahverkehr führe zu Privatisierung. Der Freiburger Oberbürgermeister, der auch Vorsitzende des Kommunalen Arbeitgeberverbandes ist, will damit die streikenden Kolleginnen und Kollegen unter Druck setzen. Letztlich führt er sich nur auf wie ein wildgewordener FDP-Politiker.

Die Beschäftigen des Nahverkehrs wollen endlich Schluss machen mit realen Lohnabsenkungen. Deshalb kämpfen sie für einen eigenen Tarifvertrag in Baden-Württemberg und für Verbesserungen beim Einkommen und ihren Arbeitsbedingungen. Kolleginnen und Kollegen, die sich für ihre Interessen einsetzen und auch streiken, haben immer meine Sympathie“, so Schlecht, der als Gewerkschafter selbst in den 1980er und 1990er Jahren für die Tarifarbeit und Streiks in der Druckindustrie zuständig war.