Die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung berichtet von der Spenden-Aktion Nachbarn in Not, die MdB Richard Pitterle mit einer Dauerspende unterstützt. Die Linksfraktion im Bundestag hat bei der letzten Diätenerhöhung für Bundestagsabgeordnete beschlossen ihre Diätenerhöhungen zu spenden. 100 Euro gehen von Pitterles Diätenerhöhung an das Hilfsprojekt "Nachbarn in Not".
Der Zeitungsartikel zur Aktion:
An Maklergebühren gescheitertVon unserer Mitarbeiterin Renate LückSeinen Weg zu finden ist oft schwer. Noch schwieriger ist es, sich selbstständig zu machen, ohne finanziell abgesichert zu sein. Aber Tricia M. kämpft für ihre Ideen.Auf Wunsch ihrer Eltern lernte sie Verlagskauffrau. Doch die Vorstellung, in einem Großraumbüro zu sitzen, machte sie ganz nervös. Sie wollte im künstlerischen Bereich kreativ tätig sein und studieren. Die Ausbildung finanzierte sie mit Teilzeitjobs in der Gastronomie und im Textil-Einzelhandel. Die Eltern unterstützten sie nicht, im Gegenteil: Sie verlangten Miete und Kaution für die Wohnung in ihrem Haus.In eigenen RäumenTricia M.s größter Wunsch war deshalb, endlich von den Eltern wegzukommen und möglichst in eigenen Räumen leben und arbeiten zu können. Als ihr hauptsächlicher Arbeitgeber die Belegschaft gegen schlechter bezahlte Mitarbeiter austauschte, tüftelte sie einen Business-Plan für einen Existenzgründungs-Kredit aus. Sie gab ihn zwei Tage vor der Lehman-Brothers-Pleite bei ihrer Bank ab. Der Brief kam postwendend zurück. Nach vier Jahren kündigte ihr Arbeitgeber, das Zeugnis musste sie beim Arbeitsgericht erstreiten.Tricia M. schrieb viele Bewerbungen, ohne je Antworten zu bekommen. 3000 Euro gab sie für Mappen, Fotos und Porto aus. Um nicht von der Arbeitsagentur abhängig zu werden, kündigte sie ihre Rentenersparnisse und den Bausparvertrag. Doch irgendwann war das Geld verbraucht und das Studium nicht mehr möglich. Einen Unternehmerkredit lehnte die Bank mangels Investitionsmitteln ab.Aber Tricia M. lässt sich nicht unterkriegen. Mit „Mikroaufträgen“ hält sie sich über Wasser. Nach langer Suche fand sie eine Zwei-Zimmer-Wohnung, die billiger ist als die bei ihren Eltern. Da sie aber größer ist, als ihr nach Hartz IV zusteht, zieht ihr das Jobcenter die Miete ab. „Ich bekomme weniger, als einem Kind zwischen 6 und 13 Jahren zusteht“, rechnet Tricia M. vor. Gescheitert wäre sie an den Maklergebühren, wenn „Nachbarn in Not“ nicht mit Zuschuss und Kredit eingesprungen wäre. Die eigene Wohnung und die Aussicht auf Fördermittel heben das Selbstbewusstsein gewaltig: „Ich bin Nachbarn in Not“ sehr dankbar.“Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen können, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie bitte eine Spende auf das Konto 200 250 000 bei der Vereinigten Volksbank AG (BLZ 603 900 00) oder auf das Konto 303 99 99 bei der Kreissparkasse Böblingen (BLZ 603 501 30). Nähere Informationen unter www.nachbarn-in-not.de im Internet.Die Spender im JanuarNachbarn in Not bedankt sich bei allen genannten und nicht genannten Spendern, die die Hilfsorganisation im Januar unterstützt haben: Beate Albrecht, Manfred Albrecht, Dr. Gudrun Altvater-Fuchs, Dora Asemwald Raising e.V., Christoph Bachhuber-Haller, Götz Basse, Herbert und Irmgard Binder, Heinz und Christa Böhringer, Petra Braun, Peter Braumann, Anke Butscher, Marlene Dipper-Fröschle, Hans Ditting, Rainer und Brigitte Dittrich-Ebenhöch, Oliver Drechsler, Hermann und Sieglinde Dullweber, Werner Dürrbaum, Claus Ehmert, Eichhorn, Peter Eisele, Dr. Hans Georg Elwert, Franz Erdemann, Walter und Gertrud Fitz, Hans-Joachim Fitzek, Max Forkel, Annette Franke, Dieter und Sybille Frey, Rüdiger Frey, Ulrich Geng, Reiner und Annette Glück, H.-J. Goldhamer, Volker und Sabine Graser, Dieter Grundig.Brigitte Haack, Klaus Hackenberg, Renate Häcker-Oßwald, Jürgen Hafner, Volker Hajek, Hans-Joachim und Helga Hartmann, Hans Hasl, Angelika Heck, Stefan Hees und Eva Nosal , Manfred Heichlinger, H. Henkies, Peter Hildenbrand, Siegfried und Elisabeth Hommel, Dore Huber, Helmut Hügel, Thomas Humm, Helgard Israel, Anneliese Jäger, Gerd Jüttner, Wolfgang Kaiser, Manfred und Helga Kaminski, Ingrid Kargl, Uwe Kaub, Wolfgang und Evelyn Klement, Ursula Kolwe, Reinhold König, R. Körber, Heinz Krüger, Rolf Krügener, Kita Innerer Bühl (Spatzengruppe), Frank Lache, Gisela Löhr, Irmgard Mai, Ingeborg Maier, Helga Malota, Gunda Markert, Peter und Gudrun Mayer, Heiderose Müller, Klaus-Jürgen Nieter, Erhard Nuber, Werner Osswald, Gerda Peisker, B. Pfeffer, Andreas Peter, Doris Pietsch, Richard Pitterle, Rolf Pogadl, Petra Prosch.Bernd und Dietrun Rädeker, Theresia Reichart, Manfred Reichl, Joachim Reinheimer und Iris Wöhr-Reinheimer, Hermann und Hedwig Rentz, Ernst und Burgunda Rieth, Heike Ringwald, Joachim Ronike, Ralf und Angelika Rzepka, Rüdiger Schatz, Tilman Scheufele, Günther Schlappa, Wolfgang Schmid, Erika Schmidt, Hermann Schmied, Anke Schneck, Erich und Cornelia Schneider, Jürgen Schneider, Manfred Schneider, Katharina Schönharting, Gerhard Schrempf, Gudrun Schüle, Barbara Schuhmacher-Deetjen, Andreas Schwaiger, Gernot Schwarz, Holger Seibert, Joachim Seidel, Marlies Seidl, Charlotte Seyfried, Maria Sinder, Bernd-Jürgen Siegel, Maike Stahl, Ursel Stegmüller, Margarete Stein, Stern-Apotheke.Gisela Toncar-Pflumm, Wolfgang und Bärbel Tschur, Rainer Ulbricht, Hans-Jürgen Wagner, Waldorf-Schulverein Böblingen/Sindelfingen, Rainer Wandl, Herbert und Sabine Wehle, Traute Wendelstein, Ursula Wenzel, Walter Widmann, Achim Wiebe, Marc-Oliver und Margarete Wies, Dr. Rüdiger Wiesenthal, Gerd Wildbret, Josef Wittmann, Silvia Wolfangel, Ursula Zahn.Engel, Weihnachtsmänner aus Holz und der Duft von frisch gebackenen Crêpes laden die Besucher jedes Jahr am Maichinger Weihnachtsmarkt ein, am Stand der Tagespflege vom Haus am Brunnen zu verweilen. „Der ehrenamtliche Einsatz macht Spaß und war auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich“, so die Leitung der Tagespflege Christine Kederer. Teile des Erlöses wurden dem Verein „Nachbarn in Not“ gespendet. Bild: z