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28. November 2017 Pressemitteilung, MdB Michel Brandt

MdB Brandt (DIE LINKE) unterstützt Demonstration der Beschäftigten der STRABAG PFS in Karlsruhe

MdB Michel Brandt unterstützt die Beschäftigten der STRABAG PFS: "Erst von der Telekom ausgegliedert, dann an STRABAG verkauft, jetzt drohen Tausende Entlassungen. Allein in Karlsruhe sind 120 Kolleg*innen betroffen. Es kann nicht sein, dass Öffentliche Unternehmen nur unter den Profitgesichtspunkten geführt werden. Das ist unsozial und widerspricht den Aufgaben der Öffentlichen Hand. Wir als LINKE stehen an der Seite der Kolleg*innen von STRABAG PFS."

Die Beschäftigten der STRABG PFS wehren sich gegen den drohenden Arbeitsplatzverlust, nachdem die Telekom die Immobilienserviceverträge von der STRBAG an den dänischen ISS-Konzern übertragen hat. Vor 20 Jahren hatte die Telekom ihre Immobilienbewirtschaftung in eine eigenständige Firma ausgegliedert und dann 2008 an die STRBAG PFS verkauft. In dem Servicebereich Telekom arbeiten 3.300 Beschäftigte, deren Arbeitsplätze Ende 2018 durch den Verlust des Auftrags von 550 Millionen Euro bedroht sind. Dagegen haben heute in Karlsruhe Hunderte demonstriert und an einer ganztägigen Betriebsversammlung der STRBAG Süd teilgenommen.

Michel Brandt, Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE aus Karlsruhe, besuchte die Versammlung und stellt fest: "Es kann nicht sein, dass immer mehr Aufgaben aus Betrieben der Öffentlichen Daseinsvorsorge ausgelagert werden. Das war mit den Kolleg*innen, die heute bei STRABAG arbeiten, durch die Auslagerung des Servicebereichs der Telekom geschehen. Und nun sollen sie durch den Kostendruck der Telekom auch noch ihre Arbeitsplätze verlieren? DIE LINKE steht gegen Privatisierung, Lohndumping, Tarifflucht und steht an der Seite der Beschäftigten."