DIE LINKE in Baden-Württemberg ist erfreut, dass sie von einer erneuten Umfrage bei 5 Prozent gesehen wird und damit im nächsten Landtag vertreten wäre. "Ein Politikwechsel in Baden-Württemberg ist nur mit uns möglich", sagte dazu der Landesgeschäftsführer Bernhard Strasdeit. Nur mit dem Einzug der Partei DIE LINKE in den Landtag sei die Mehrheit von schwarz/gelb zu brechen. Der Einzug der Linken in den Landtag schaffe die Voraussetzung für eine sozialere Politik.
Die Politik von Ministerpräsident Stefan Mappus überzeuge nach Einschätzung der LINKEN die Baden-Württemberger nicht. Mappus stehe für eine Wirtschaftspolitik, die immer weniger Menschen eine gesicherte Existenzgrundlage gewährleistet, für soziale Ausgrenzung, für eine atomfreundliche Energiepolitik und für eine konservative Familienpolitik. Er dürfe sich deshalb nicht wundern, dass er für diese Politik immer weniger Zustimmung findet.
Auch die Oppositionsparteien SPD und Grüne stünden nicht für einen echten Politikwechsel. Sie bieten keine wirkliche Alternative zur schwarz/gelben Regierung und hielten sich die Wege für eine Koalition mit der CDU weit offen. Bernd Riexinger, Landessprecher: "Nur DIE LINKE steht für einen klaren sozialen Kurs. Mit uns sind Sozialabbau, Lohndumping, Tarifflucht, Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge und Abbau des öffentlichen Sektors nicht zu machen. Wir haben darüberhinaus einen klaren wirtschafts- und finanzpolitischen Kurs. Außer der Linken redet niemand für eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von ganz oben nach unten, um die dringend notwendigen Mittel für soziale Kommunen, Ökologie und Bildung aufzubringen."