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Christina Frank

Christina Frank, Kandidatin im Wahlkreis Stuttgart Süd

Bei der Gewerkschaft Verdi in Stuttgart bin ich zuständig für die Vertretung der Interessen der Beschäftigten im Handel. Zuvor habe ich die Interessen der Beschäftigten und Betriebsräte bei den Volksbanken geschützt.

Ich erlebe täglich die Auswirkungen des deregulierten Arbeitsmarktes, atypischer und prekärer Arbeit, ungerechter Sozialpolitik. Ich erlebe die Wirkung zu hoher Mieten, Energie- und Nahverkehrskosten, wie Menschen oft krank, mit Zahnlücken und Billigbrille arbeiten gehen. Ich sehe die Angst vor weiterer finanzieller Belastung durch die offene Umverteilung und gesellschaftliche Spaltung in der Eurokrise. Ich sehe Armut im Alter und bereits die Angst davor, ich erlebe wie besonders Junge, deren Eltern die Ausbildung nicht zahlen können, sich für eine Chance krumm legen. Gerade im Handel gibt es viele Menschen, wo am Ende des Geldes noch viel vom jeweiligen Monat übrig ist. Durch die Insolvenz von Schlecker stehen auch die Arbeitslosen im Fokus, denen das Selbstbewusstsein zerstört wird, und wie gleichzeitig die Angst vor Hartz IV umgeht, was Menschen sichtbar entwürdigen kann.

In meiner Arbeit setze ich an den betrieblichen Konflikten an. Alle Projekte, die ich konkret anpacke, versuchen zu Gegenwehr zu motivieren, Alternativen zu entwickeln, Menschen zu stärken, Selbstbewusstsein im Handeln zu vermitteln – Menschen für eine konkrete Einmischung in Politik zu begeistern. Aus der Wut, der Enttäuschung versuchen, Gegenwehr zu schaffen. Das hilft auch meiner persönlichen, unendlichen Wut, die eine Perspektive zur Veränderung der Verhältnisse sucht. Es muss sich etwas ändern! Für mich gilt: Millionen selbstbewusster Menschen sind stärker als Millionäre. Um deren Stimmen kämpfe ich mit euch bei der Bundestagswahl.