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Michael Schlecht

Michael Schlecht MdB, Kandidat im Wahlkreis Mannheim, bewirbt sich für Platz 1 der Landesliste

Von 1980 bis 2001 war ich in der IG Druck und Papier bzw. IG Medien in Stuttgart zuständig für Tarif- und Betriebspolitik. Ich habe schmerzlich miterlebt, wie seit Anfang der 1990er Jahre der Druck auf die Beschäftigten deutlich anstieg und Arbeitslosigkeit zunahm. Die Gewerkschaften gerieten zunehmend in die Defensive.

Mit der Agenda 2010, vor allem mit dem Sanktionsregime Hartz IV wurden Millionen Erwerbslose in menschenunwürdige Verhältnisse gestoßen. Betroffen sind vor allem Frauen, insbesondere bei den Minijobs. Die Einschüchterung und Disziplinierung der noch Beschäftigten wurde massiv verschärft. Das Resultat: Die Reallöhne sanken seit 2000 um rund fünf Prozent!

Wir brauchen eine stärkere Politisierung und Gegenwehr der Gewerkschaften. Dafür habe ich von 2001 bis 2009 als Leiter des Bereiches Wirtschaftspolitik von Verdi gearbeitet. Spätestens mit der Agenda 2010 war klar: Wir brauchen auch eine neue starke linke Partei, vor allem um die Agenda 2010 zu bekämpfen. Deshalb habe ich seit Anfang 2004 den Aufbau der WASG unterstützt, später dann DIE LINKE.

Seit 2009 bin ich als Bundestagsabgeordneter für DIE LINKE tätig. In meinen parlamentarischen Aktivitäten habe ich Anträge zu aktuellen Themen – zum Beispiel zu Stuttgart 21, und zu verschiedenen wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen – eingebracht und dazu und anderen Anlässen Reden im Bundestag gehalten.

Um die mediale Diskriminierung ein Stück weit zu durchbrechen, habe ich ein besonderes Schwergewicht auf meine Veröffentlichungen gelegt, die an einen rund 15 000 Mail-Adressen umfassenden Verteiler gehen. Seit 2009 sind über diesen Weg mehr als 80 kompakte Kommentare und 15 Arbeitspapiere verschickt worden.

Thematisch habe ich darin ein weites Feld abgedeckt. Steuerpolitik, Eurokrise, Konjunkturentwicklung, Arbeitsmarktsituation, Rentenpolitik und vieles andere mehr. Darüber hinaus habe ich jede sich bietende Möglichkeit für Gastbeiträge in Zeitungen und Fernsehauftritt genutzt.

Besonders wichtig war und ist mir die Arbeit vor Ort, insbesondere in Baden-Württemberg. So bin ich auf vielen Veranstaltung zu jeweils interessierenden Themen aufgetreten. Gerade von Gewerkschaften werde ich aufgrund meiner alten Beziehungen immer wieder eingeladen. Ein besonderes Schwergewicht war die Eurokrise, das deutsche Lohndumping und die Alternativen der Linken.

Weiter Informationen finden sich unter www.michael-schlecht-mdb.de