Die Lebensrealität tausender prekär Beschäftigter wird von der Regierung konsequent verdrängt. Sie bejubelt immer wieder das vermeintliche „Beschäftigungswunder“ in Deutschland. Auch wenn in der Statistik rund eine Million Arbeitslose nicht mitgezählt werden, ist Arbeitslosigkeit in der Tat zurückgegangen. Auch die Zahl der Beschäftigten ist gestiegen. Aber hinter dieser scheinbaren Erfolgsbilanz verbirgt sich die brutale Realität einer beständigen Verschlechterung der Arbeitssituation.
Unter dem Motto "Gute Löhne, gute Arbeit! Solidarität statt Kürzungsdiktat!" macht die Südwest-LINKE einen Kampagne zu den Auswirkungen und Hintergründen der Finanzkrise.
In den kommenden Wochen und Monaten werden wir mit unseren Positionen verstärkt an die Öffentlichkeit gehen und mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Land auf unsere Forderungen hinweisen.
DIE LINKE stellt den Menschen in den Mittelpunkt!
Auf nach Frankfurt am 19. Mai 2012: Bundesweite Kundgebung gegen Bankenmacht und EU-Sparzwang! Busse & Fahrgemeinschaften aus vielen Orten.
Weiteres Material - Logos, Flyer usw - finden sich hier
Gut drei Jahre nach Beginn der Finanzmarktkrise stehen Finanzspekulationen wieder in voller Blüte, Millionäre sind reicher als zuvor und die Krise erfasst in vielen Ländern erneut die Realwirtschaft. Immer neue Rettungsschirme für Banken werden aufgespannt, angeblich um verschuldeten Ländern zu helfen. In Wirklichkeit aber werden die Verursacher der Krise, die Großbanken und internationalen Spekulanten belohnt. Zahlen sollen dafür in ganz Europa die Beschäftigten, die Erwerbslosen, Rentnerinnen und Rentner. Demokratie und Sozialstaat bleiben dabei immer mehr auf der Strecke.
DIE LINKE fordert deshalb ein umfassendes Aktionsprogramm gegen die Euro-Krise. Ein Programm, mit dem die Bürgerinnen und Bürger vor den Folgen der Krise geschützt und die Staaten aus der Geiselhaft der Finanzmärkte befreit werden. Wir fordern, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen, statt sie mit immer neuen Rettungsschirmen bei ihren Finanzspekulationen zu unterstützen.
Sahra Wagenknecht (21.12.):Wer Spardiktate sät, wird eine Rezession ernten
Sahra Wagenknecht (20.12.): Wer bezahlt die 8,6 Milliarden Euro?
Michael Schlecht (14.12.): Nur mit dem Ende des Lohndumping ist Europa zu retten
Michael Schlecht (14.12.): Ohne Konjunkturprogram schmiert die Wirtschaft 2012 ab
Gregor Gysi (12.12.): Grundgesetz und Parlament müssen die Richter über die Gipfel-Beschlüsse sein
Aktionsseite: Profiteure zur Kasse!
Am Samstag demonstrierten in Freiburg tausend Menschen gegen die Politik von "Merkozy", also Merkel und Sarkozy. Anlaß war der G20-Gipfel der vergangene Woche in Cannes stattfand. Dessen Ergebnis: nichts! Keine... mehr
Am Donnerstag stand die Entscheidung zur Ausweitung des sogenannten europäischen Rettungsschirmes, dem EFSF, an. Ich habe gemeinsam mit der ganzen Fraktion DIE LINKE mit Nein gestimmt. Zwei Punkte sind entscheidend:
Wir haben... mehr
"Die Forderung des DGB und einer Reihe von Einzelgewerkschaften nach Rettung der europäischen Krisenländer ist ein Zeichen internationaler Solidarität. Insofern besteht Übereinstimmung zwischen den Gewerkschaften und der... mehr
Schuldenkrise: Wir sollen erneut zur Kasse gebeten werden - Banken, Reiche und Vermögende werden wieder mal verschont mehr
Auf der Pressekonferenz im Karl-Liebknecht-Haus erklärte der Parteivorsitzende Klaus Ernst, dass DIE LINKE als einzige Partei gegen den Euro-Rettungsschirm stimmen wird, den die Bundesregierung vorgeschlagen hat. Tatsächlich, so Klaus Ernst, sei es nicht das Ziel der Regierung, den Euro oder gar die Bürgerinnen und Bürger zu retten. Vielmehr sei das Ziel eine Sanierung der Banken auf Kosten der Steuerzahler.
21.09.2011 - Sahra Wagenknecht in der Aktuellen Stunde des Bundestags zur Frage der Insolvenz Griechenlands: Griechenland ist pleite - trotz angeblicher Rettungsmilliarden. Die Wirtschaft ist unter den drakonischen Sparprogrammen regelrecht kollabiert. "Was diesem Land diktiert wurde, war kein Hilfs-, sondern ein Killerprogramm", betont Sahra Wagenknecht. Unter solchen Konditionen wird Griechenland seine Schulden noch weniger zurückzahlen können als vorher. Mindestens so verantwortungslos wie wahltaktisch motiviertes Insolvenzgerede ist die offensichtliche Bereitschaft der Bundesregierung, die Kosten einer absehbaren Griechenpleite noch bis zum letzten Euro dem Steuerzahler aufzubürden.
07.09.2011 - Gregor Gysi in seiner Antwort auf die Rede der Bundeskanzlerin in der so genannten Elefantenrunde: Die Demokratie ist nicht nur gefährdet. Wir haben es wirklich mit Zerstörung zu tun. Wir haben es mit einer Systemkrise zu tun. Wir haben es mit einer Diktatur der Finanzmärkte zu tun. Es sind nicht die Linken, sondern die Finanzmärkte, die den Kapitalismus von innen heraus zerstören. Diese konservative Regierung ist nicht einmal klug genug zu begreifen: Wenn Sie jetzt gerade zur Erhaltung der Strukturen schlauer wären, würden Sie den Spitzensteuersatz erhöhen, würden Sie eine Vermögensteuer einführen. Aber Sie machen es nicht, weil Sie nicht begreifen, welche Fragen auf dieser Erde und Europa anstehen.