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Bezahlbare Miete statt fetter Rendite

Bezahlbare Miete statt fetter Rendite - Kampagnenauftakt

In vielen Städten explodieren die Mieten. Für viele Menschen ist Wohnen nicht mehr bezahlbar. Wer kein hohes Einkommen hat, zieht bei der Wohnungssuche den Kürzeren oder wird gezwungen, sein Zuhause zu verlassen. Bundesweit fehlen fünf Millionen Sozialwohnungen. Deshalb haben wir am 14. September 2018 eine bundesweite Mietenkampagne gegen den Mietenwahnsinn gestartet.

Dafür stehen wir - dafür streiten wir - Unsere Positionen und Forderungen

Aufruf unterschreiben: Frau Merkel, in vielen Städten explodieren die Mieten

Bezahlbare Miete statt fetter Rendite!

Die Kampagne "Bezahlbare Miete statt fetter Rendite" startete DIE LINKE bundesweit am 24.9.2018. Auch in Baden-Württemberg soll mit Aktionen und Veranstaltungen Druck entfaltet werden, damit in Zukunft nicht der Profit, sondern die Bedürfnisse der Menschen beim Thema Wohnen im Mittelpunkt stehen. Zur Kampagnenwebsite

Für viele Menschen ist Wohnen nicht mehr bezahlbar. Wer kein hohes Einkommen hat, zieht bei der Wohnungssuche den Kürzeren oder wird gezwungen, sein Zuhause zu verlassen. Bundesweit fehlen fünf Millionen Sozialwohnungen. Die Obdachlosigkeit steigt. Während die Mehrheit einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete ausgeben muss, wird die Rendite der Immobilienkonzerne immer fetter.

1. Jedes Jahr 250 000 Sozialwohnungen mehr! Es fehlen mindestens 5 Millionen Sozialwohnungen. In vielen Städten hätte über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein. Aber es gibt keine Wohnungen für sie. Der Staat muss Wohnungen aufkaufen und neue bezahlbare, ökologisch modernisierte Wohnungen bauen! Ohne Drehtüreffekt: Die Sozialbindung darf nicht auslaufen! Keine Sozialmiete über 250 Euro pro Person – warm.

2. Runter mit den Mieten! Mietwucher verbieten! Die Mietsteigerungen der vergangenen Jahre müssen zurückgenommen werden! Bis es verbindliche Höchstmieten gibt: Alle Mieterhöhungen Stoppen! Die Modernisierungsumlage muss abgeschafft werden!

3. Keine Spekulation mit Wohnraum! Immobilienkonzerne in die öffentliche Hand! Mit Wohnen darf nicht an der Börse gehandelt werden. Wohnungskonzerne wie VONOVIA und Deutsche Wohnen wollen wir unter gesellschaftliche Kontrolle und in öffentliche Hand überführen, die Mieten senken.

4. Wie wir wohnen wollen: öffentlich, genossenschaftlich und gemeinnützig! Bezahlbare, ökologisch modernisierte und den verschiedenen Bedürfnissen angepasste Wohnungen müssen wieder von der öffentlichen Hand gebaut werden. Nicht Markt und Profit stehen im Mittelpunkt, sondern der Bedarf der Menschen.


Material bestellen

Flyer, Plakate und Klappkarten können im Online-Shop der LINKEN bestellt werden. Alternativ kann über unser Aufruf-Formular kostenlos ein Aktionsbrief mit Material zum Verteilen bestellt werden.

Bitte hier entlang ;-)

Du willst mehr wissen?

Schön, dass Du dich für die Hintergründe unserer Kampagne interessierst. Wir haben einige Informationen zum Mietwucher und Lösungsvorschläge zusammengestellt – von uns und von anderen.

Hintergründe und Fakten

 

Pressemitteilungen


Sozialwohnungs-Notstand in Baden-Württemberg

Der SWR berichtet aktuell von einem Sozialwohnungs-Notstand in Baden-Württemberg. Es ist die Rede von einem Versagen in der Wohnungspolitik. Gregor Mohlberg, Wohnungspolitischer Sprecher DIE LINKE. Baden-Württemberg erklärt dazu:

„Wohnungsbau ist ein Fremdwort für die aktuelle grün-schwarze Landesregierung und war auch schon ein Fremdwort unter der grün-roten Regierung. Die Schlagzeilen häufen sich: „Sozialen Wohnungsbau nicht in Schwung gebracht“, „stagnierende Baufertigstellungen“ und versagen der sogenannten „Wohnraum-Allianz“.

Auch wenn die grün-schwarze Landesregierung sich gerne mit der Erhöhung der Fördermittel für Wohnungsbau rühmt, ein Großteil ist das Durchleiten von Bundesmitteln durch den Landeshaushalt, das damit verbundene tatsächliche wohnungspolitische Ergebnis allerdings verschwindend gering. Die Zahl der - ohnehin schon wenigen - Sozialwohnungen nimmt weiter dramatisch ab, die totale Verknappung lässt die Mieten explodieren.

Die kommunalen Wohnungsbauer brauchen dringend direkte Zuschüsse. Es braucht eine Landesentwicklungsgesellschaft Wohnen, zum Eigenbetrieb von Wohnungsbeständen und zur Unterstützung und Gründung neuer kommunaler Wohnungsgesellschaften. Zentral ist der Aufbau bedeutender Wohnungsbestände in öffentlicher Hand und verbindlichen sozialen Auftrag. Dazu muss sich die Förderpolitik ändern und sich speziell am Bedarf von Genossenschaften, kommunalen Gesellschaften und Mietshäusersyndikaten ausrichten. Die Landesbauordnung zu verändern ist aus unserer Sicht der falsche Ansatz, da bestehende Umweltstandards zu senken die aktuelle Wohnungskrise sicher nicht löst."