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Menschen vor Profite!

Pflege im Ausnahmezustand: Ein Krankenpfleger berichtet

Pflege im Ausnahmezustand

Ein Krankenpfleger berichtet

Die Pflege befindet sich im Ausnahmezustand, und das nicht erst seit Corona. In diesen Tagen fragen sich viele, wann wir wieder zur Normalität zurück kehren können. Doch für die Pflegekräfte in diesem Land kann es kein Zurück zu Überbelastung und Unterbezahlung geben.

Wir haben Moritz Damoune getroffen. Er arbeitet als Krankenpfleger auf einer Intensivstation an der Berliner Charité. Im Interview erklärt er, warum es nach der Corona-Krise kein "business as usual" geben darf. Unterstützt unserer Aufruf für bessere Pflege! Aufruf unterzeichnen

CHRISTIAN MANG

Hier findet ihr Antworten auf die Fragen:

  • Wo sollen die zusätzlichen Pflegekräfte herkommen, wenn die Krankenhäuser jetzt schon kaum Personal finden?
  • Wie wollt ihr das finanzieren?
  • Werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige und Angehörige dann teurer?
  • Seigen dann meine Versicherungsbeiträge?
  • Was ist euer Plan für häusliche Pflege?
  • Was ist euer Vorschlag für Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz angewiesen sind?
  • Wie kann ich bei der Pflegekampagne mitmachen?

Zum FAQ

Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen

Im Mai 2018 startete DIE LINKE ihre Kampagne gegen den Pflegenotstand. Das Kernanliegen ist eine gute Ausstattung mit Personal in allen Pflegebereichen. Zur Kampagnenseite

DIE LINKE fordert: 

1. 100 000 Krankenpflegerinnen und -pfleger mehr: Um den lebensbedrohlichen Pflegenotstand zu stoppen, braucht es 100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern.

2. Gesetzlicher Personalschlüssel: Es braucht eine verbindliche Regelung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.

3. Ärztemangel und Krankenhausschließungen stoppen: Mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen sollen kürzere Wege und kürzere Wartezeiten schaffen. Krankenhäuser müssen nicht Profit machen, sie müssen die Bevölkerung versorgen.

4. 40 000 Altenpflegerinnen und -pfleger mehr: Für 40 000 zusätzliche Fachkräfte in den Altenpflegeeinrichtungen und einen verbindlichen Personalschlüssel, der für jede Schicht mehrheitlich Fachkräfte vorsieht.

5. Kein Lohn unter 14,50 Euro in der Altenpflege: Wir fordern einen Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für alle Pflegekräfte gilt!

Pressemitteilungen


Tag der Pflege: Pflegeberufe attraktiv machen und Pflegekräfte zurückholen

Am Internationalen Tag der Pflege, den 12. Mai, fordert DIE LINKE in Baden-Württemberg Gesundheitsminister Lucha auf, dringend benötigte Pflegekräfte zurück zu gewinnen. Die Partei kritisiert, dass vom Gesundheitsministerium keine Initiative für den Wiedereinstieg von Pflegekräften ausgeht und Baden-Württemberg stattdessen den Pflegeberuf durch... Weiterlesen


Klinikschließungen und fehlende Investitionen: Das Land darf nicht Treiber des Pflegenotstands sein.

Der Baden-Württembergische Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha hält an Klinikschließungen im Land fest. Trotz Pandemie wurden 2021 in Baden-Württemberg vier Kliniken geschlossen. Dazu kommen Teilschließungen und weitere 14 Kliniken, deren Schließungen bereits beschlossen oder geplant sind. DIE LINKE. Baden-Württemberg fordert eine Umkehr in... Weiterlesen


Die Unikliniken stehen vor dem Kollaps – DIE LINKE fordert einen Systemwechsel im Gesundheitswesen

DIE LINKE. Baden-Württemberg unterstützt den Appell „Wir wollen keine Versprechen mehr, wir brauchen Taten“ der Personalräte der vier Baden-Württembergischen Unikliniken für bessere Arbeitsbedingungen und bedarfsgerechte Finanzierung der Klinken. Elwis Capece, Landessprecher der LINKEN Baden-Württemberg, erklärt: „Die Landesregierung ist... Weiterlesen