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Presse


Deutschland und EU verschleppen zugesagte Aufnahme von Kindern aus Flüchtlingslagern

Michel Brandt, MdB

Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (Drs. 19/21665) „Situation in Geflüchtetenlagern auf den griechischen Inseln und humanitäre Aufnahmebereitschaft von Kommunen und Ländern in Deutschland“ erklärt Michel Brandt, MdB, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: 

"Sechs Monate nach dem Koalitionsbeschluss zur Aufnahme von bis zu 1.500 unbegleiteten und kranken Kindern aus griechischen Flüchtlingslagern wurden erst 283 Minderjährige aufgenommen. Angesichts der katastrophalen Zustände in den Lagern und eines drohenden Corona-Ausbruchs ist das ein humanitärer Totalausfall. Die Lager auf den griechischen Inseln sind mit knapp 25.000 Menschen noch immer um das Vierfache überbelegt. Dies menschenunwürdige Hinhaltetaktik ist nicht länger hinnehmbar."

Brandt weiter: „Ich fordere die Bundesregierung auf, unverzüglich ihrer zugesagten Verpflichtung nachzukommen. Angesichts der drohenden humanitären Katastrophe in den griechischen Lagern müssen alle Lager schnellstmöglich geräumt und die Geflüchteten menschenwürdig auf dem EU-Festland untergebracht werden. Die Bundesregierung muss die Bereitschaft deutscher Städte und Kommunen zur Aufnahme Geflüchteter endlich ernst nehmen und darf Landesaufnahmeprogramme nicht weiter blockieren."


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