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Presse


Freischaffende Künstler*innen nicht im Regen stehenlassen – Landeshilfe unbürokratisch auszahlen

Michel Brandt, MdB

Zur existenziellen Notlage freischaffender Künstler*innen in Baden-Württemberg erklärt Michel Brandt, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE aus Karlsruhe:

„Die grün-schwarze Landesregierung lässt freischaffende Künstler*innen erneut im Regen stehen. Ministerin Theresia Bauer (Grüne) muss endlich anfangen, die Arbeitsrealität von Soloselbstständigen und unständig beschäftigen Künstler*innen wahrzunehmen. Die Wirtschaftshilfen des Bundes gehen immer noch an der Arbeitspraxis vieler Kunst- und Kulturschaffenden vorbei. Die Landesregierung zahlt die dringend benötigten 1.200 Euro Zuschuss pro Monat für Lebenshaltungskosten aber nur aus, wenn freie Kulturschaffende in Baden-Württemberg schon Bundesmittel bewilligt bekommen. Viele von ihnen gehen deshalb leer aus und bangen weiter um ihre Existenz.

Ich fordere die Landesregierung eindringlich auf, die Notlage im Bereich der Künste ernst zu nehmen und die bestehenden Hilfsmaßnahmen wirksam und schnell nachzubessern. Es braucht Verlässlichkeit und eine radikale Vereinfachung der Zugangsvoraussetzungen zu den Hilfsmaßnahmen der Landesregierung. 1.200 Euro Grundsicherung für die Zeit der Pandemie sind kein Luxus, sondern überlebensnotwendig für die freien darstellenden Künste.“

Brandt weiter: „Die Corona-Pandemie legt den Finger doch nur in eine bereits offene Wunde, die von der Landesregierung seit Jahren ignoriert wird. Freie Kulturschaffenden arbeiten seit Jahrzehnten unter prekären und unsicheren finanziellen Bedingungen bei gleichzeitig größtmöglicher Hingabe zum Beruf. Nach Monaten des Existenzkampfes für Soloselbstständige und unständig beschäftige Künstler*innen sind die aktuellen Hilfsprogramme der Bundesregierung wie Neustart Kultur/Überbrückungshilfe III für viele freischaffenden Künstler*innen aber immer noch schwer zu erreichen. Dieser Zugang ist für freie Kulturschaffende in Baden-Württemberg existenziell, da sie ohne bewilligte Bundesmittel nicht auf die Förderung der Landesregierung zugreifen können.“


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