Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Presse


Grüne gefährden die Verkehrswende

Elwis Capece, Landessprecher

DIE LINKE. Baden-Württemberg kritisiert die Pläne von Grüne und FDP, Netz und Betrieb der Deutschen Bahn zu trennen. Die Trennung gefährde die Verkehrswende und damit auch einen zentralen Beitrag zur Einhaltung der Klimaschutzziele.

Elwis Capece, Landessprecher der LINKEN. Baden-Württemberg, sagt dazu: „Die Pleite des privaten Verkehrsunternehmens Abellio führt uns in Baden-Württemberg vor Augen, dass Privatisierung und Trennung von Schiene und Bahn vor allem zu mehr Unsicherheit für Bahnfahrer:innen und Beschäftigte führt. Das gefährdet die Verkehrswende. Erst seit zwei Jahren werden die Strecken im Stuttgarter Netz und im Neckartal von Abellio betrieben und nun muss das Land wieder einspringen, um das Schlimmste zu verhindern. Im Bund dürfen nicht die gleichen Fehler gemacht werden wie hier im Land. Die Grünen reden viel von einer ökologischen Verkehrswende, ihre Verkehrspolitik spricht aber eine andere Sprache. 10 Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und Verkehrsminister in Baden-Württemberg haben zu mehr Privatisierungen im öffentlichen Nahverkehr geführt. Doch mehr Wettbewerb führt nicht zu einer leistungsfähigeren Bahn. Im Gegenteil: Der unzuverlässige ÖPNV im Land hat sogar dazu geführt, dass die CO2-Reduktionsziele im Verkehrssektor in Baden-Württemberg nicht erreicht worden sind.“

Sahra Mirow, Landessprecherin der LINKEN. Baden-Württemberg, ergänzt: „Ein Blick auf unsere Nachbarländer zeigt aber auch wie es besser geht. In der Schweiz funktioniert die Bahn hervorragend. Ein abgestimmter Taktfahrplan verbindet Fern- und Nahverkehr in der Schweiz zuverlässig, weil Netz und Betrieb in der Hand der Schweizerischen Bundesbahn liegen. Mit dem im Oktober eingeführten Klimaticket können in Österreich sämtliche Busse und Bahnen landesweit genutzt werden können. Diese Beispiele müssen auch für Deutschland das Vorbild sein. Die Bahn ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, sie muss in öffentlicher Hand bleiben. Wir als LINKE haben das klare Ziel, den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen. Dafür muss das Streckennetz der Bahn ausgebaut, die Investitionen in die Schieneninfrastruktur müssen massiv erhöht werden und gleichzeitig müssen die Preise sinken. Das erreichen wir nicht mit mehr Privatisierung und Wettbewerb, sondern mit einer Ausrichtung der Geschäftspolitik der Deutschen Bahn am Gemeinwohl und den Klimazielen.“


Kontakt & Presseanfragen

Claudia Haydt
Landesgeschäftsführerin

DIE LINKE Baden-Württemberg
Falkertstraße 58
70176 Stuttgart

Tel: 0711 / 24 10 45
Fax: 0711 / 24 10 46

lgs@die-linke-bw.de

 

Lisa Neher

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse@die-linke-bw.de