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Presse


Homeoffice-Gipfel in Baden-Württemberg: Homeoffice alleine reicht nicht – Infektionsschutz für alle Beschäftigten!

Jessica Tatti, MdB

Jessica Tatti, Bundestagsabgeordnete (DIE LINKE), zum Homeoffice-Gipfel in Baden-Württemberg:

„Bislang waren es vor allem Privatpersonen, kleine Selbständige, die Gastronomie und Kulturschaffende, die die schwerste Last der Pandemiebekämpfung zu stemmen hatten. Es war überfällig, die Unternehmen beim Infektionsschutz stärker in die Pflicht zu nehmen. Es darf aber nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die bisherige Strategie, die Arbeitgeber freundlichst um ihre Kooperationsbereitschaft zu bitten, ist krachend gescheitert.“ Tatti weiter:

„Es ist richtig, dass Unternehmen für die Dauer der Pandemie verpflichtet werden, ihren Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen, wenn es deren Wunsch entspricht. Beschäftigte und Betriebsräte müssen in die Umsetzung der Maßnahmen eingebunden werden. Wir dürfen nicht die Mehrheit der Beschäftigten vergessen, die nicht ins Homeoffice gehen können wie in der Produktion, im Supermarkt, in der Pflege, in der Sozialen Arbeit, im öffentlichen Nahverkehr oder im Handwerk. Auch sie haben einen Anspruch auf eine sichere Arbeitsumgebung. Ministerpräsident Kretschmann muss für ausreichende Kontrollen in den Betrieben sorgen, damit der Infektionsschutz überall umgesetzt wird. Verstöße müssen scharf sanktioniert werden. Der Homeoffice-Gipfel in Baden-Württemberg muss genutzt werden, um den Unternehmen klar zu machen, dass auch sie ihren Teil zur Bewältigung der Pandemie beitragen müssen - im Interesse aller. Der Gipfel darf keine Show-Veranstaltung für den anstehenden Wahlkampf sein.“


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