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Presse


Landesbank Baden-Württemberg riskiert durch Spekulationen Hungertod

Zur heutigen Veröffentlichung der Oxfam-Studie "Mit Essen spielt man nicht!" zur Spekulation auf Agrarrohstoffe durch deutsche Finanzinstitute erklärt Christoph Ozasek, Regionalrat und Sprecher der LINKEN in Stuttgart:

„Bei der Spekulation auf Lebensmittel gewinnt die Landesbank Baden-Württemberg mit einem Volumen von 196 Millionen Euro in 2011 im Deutschlandvergleich die unrühmliche Bronzemedaille. Damit ist das öffentlich-rechtliche Finanzinstitut an vorderster Front mit dabei, wenn es um die Spekulation gegen Kleinbauern und die bäuerliche Subsistenzwirtschaft geht. Wer auf Lebensmittel spekuliert, der kalkuliert den Hungertod insbesondere von Kindern und Müttern in Entwicklungsländern ein, um Profite zu erzielen. Dass die LBBW nach der selbst verschuldeten Krise 2008 ihr Geschäft mit Agrarrohstoffen derart fokussiert hat, ist beschämend. Hier wird mit staatlichen Milliardenhilfen – u.a. auch der Landeshauptstadt Stuttgart die 946,6 Mio. Euro zur Rettung der Bank gegeben hat - ein Wirtschaftskrieg gegen die Notleidenden geführt.“

Ozasek abschließend: „Die Beteiligung von Stuttgart an der LBBW muss spätestens mit der Rechtsformänderung 2013 aufgelöst werden. Stuttgart benötigt eine kommunale Stadtsparkasse und keine global agierende Heuschrecke. Spekulation auf Nahrung ist unethisch und mit dem Menschenrecht auf Ernährung unvereinbar.“


Kontakt & Presseanfragen

Claudia Haydt
Landesgeschäftsführerin

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Lisa Neher

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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