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Presse


LINKE kritisiert Werkrealschulkonzept der Landesregierung

Stell dir vor, die CDU lobt ihre Erfolge in der Bildungspolitik und in der Kinderpolitik - und keiner kriegt sie mit! Jedes Jahr treibt die CDU einen neuen Werbespot durchs Ländle: "Bildungsoffensive","Bildungsrepublik", jetzt sogar "Kinderland plus". Dabei geht es doch gar nicht mehr besser.

"Momentan werden die Gemeinderäte landauf landab gezwungen, vor Weihnachten Werkrealschulen (WRS) zu beschließen", kritisiert der Rottenburger Stadtrat der Linken Emanuel Peter und der Sprecher der LAG Bildung der LINKEN.

Der Kahlschlag von 739 einzügigen Hauptschulen wird als 'Weiterentwicklung' der Hauptschulen verkauft. Wie beim achtjährigen Gymnasium (G8) hat das nichts mit Bildung zu tun, sondern mit Kosteneinsparung auf Kosten der Kinder. Denn statt der unerbittlichen Auslese an großen Schulen konnten sie an kleinen Hauptschulen aufgefangen und betreut werden.

Im Landkreis Tübingen sollen nun Gemeinden um Standorte konkurrieren. Transport- und Verfahrensfragen sind völlig ungelöst. Aber ein Kultusminister, dessen Unterrichtserfahrung gegen Null geht, weist jede Mitbestimmung von Eltern und die Forderung des Landesschülerbeirats nach einzügigen WRS (die es schon lange gibt!) rüde zurück, genauso wie die Gemeinderatsbeschlüsse von Mosbach und Ravensburg für längeres gemeinsames Lernen. Zweck der WRS ist es, eines der rückständigsten Bildungssysteme Europas aufrecht zu erhalten und Kosten zu sparen.

Bernd Riexinger, Landessprecher der LINKEN, kritisiert die neueste Masche der CDU: "ALG-II-Eltern wird der 'Kinderzuschlag' gestrichen, wenn ihr Kind ohne Frühstück in die Schule kommt. Diese populistische Ankündigung ist schlicht verfassungswidrig. Niemandem darf das Existenzminimum gestrichen werden. Statt Kinderarmut zu bekämpfen, bekämpft Mappus die Armen."


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