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Presse


Mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in den Öffentlichen Dienst!

Gökay Akbulut, MdB

"Deutschen mit Migrationsgeschichte muss endlich ihr Platz in den Führungsetagen im Öffentlichen Dienst und der Politik eingeräumt werden, der Ihnen zusteht. Es reicht nicht mehr aus Förderungen für mehr Repräsentanz von Geschichten von Deutschen aus Zuwandererfamilien in Museen zu versichern und prominenter in der Medienlandschaft einzubinden. Das ist selbstverständlich auch wichtig! Es geht um Mitgestaltung und Macht - hier steht die gesamte deutsche Gesellschaft in der Verantwortung" kommentiert Gökay Akbulut die heutigen Beschlüsse des Kabinetts zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplan Integration.

"In der deutschen Gesellschaft liegt der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte bei knapp 25 %. Dies spiegelt sich in kaum einem Bereich des öffentlichen Arbeitslebens wider. Als LINKE wollen wir diese Ungleichheit konsequent bekämpfen und wenn das nicht anders möglich ist, braucht es an dieser Stelle Maßnahmen und Instrumente wie eine Quote. Vor allem in Einstellungsverfahren und der Besetzung von Führungspositionen."

Die Bundesregierung hat heute 49 Vorhaben beschlossen, die die "Integration und Einheit" stärken sollen. Akbulut dazu: "Einheit und echte Partizipation kann es nur geben, wenn die Menschen mit ihren Geschichten, ihren Lebensleistungen und ihrer Arbeit auf Augenhöhe wertgeschätzt werden und wirklich wirksam sein können, ohne stets ihre Existenz oder ihre Leistung rechtfertigen zu müssen.

Mangelnde Repräsentanz liegt nicht daran, dass von den Menschen weniger geleistet wurde, sondern daran, dass es eine Ungleichheit gibt, wo es keine Ungleichheit geben dürfte. Es gilt an dieser Stelle eine Gleichberechtigung herzustellen.

Ich begrüße es sehr, wenn ernstgemeinte Maßnahmen eingeführt werden, wie etwa ein Berichtswesen zu Diversitätsmaßnahmen, oder eine Beauftragte für Diversität etabliert werden soll, denn wirkliche ernstgemeinte Partizipation wird scheinbar erst möglich, wenn es gesetzliche Ansprüche und Kontrollinstanzen gibt.


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