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Presse


Resolution anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen: „Frauen und Kinder vor Gewalt schützen — Frauenhäuser ausfinanzieren"

In einer patriarchalen Gesellschaft ist Gewalt gegen Frauen ein allgegenwärtiges Problem, besonders im häuslichen Bereich. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat nun jüngst gefordert, die Anzahl der Plätze in den Kinder- und Frauenschutzhäusern in Baden-Württemberg zu verdoppeln. Frauen und ihre Kinder, die vor Gewalt fliehen, wenden sich meist als letzte Option an ein Frauenhaus, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind. Es kann und darf nicht sein, dass sie dort abgewiesen werden müssen, weil schlichtweg nicht genügend Plätze r Verfügung stehen. Auch die Finanzierung stellt für viele Frauen ein Problem dar. Diese ist nämlich nur für Frauen im Sozialleistungsbezug geklärt, für alle anderen ist der Aufenthalt in einem Frauenhaus oft mit erheblichen Kosten verbunden. Gerade für Frauen im Niedriglohnbereich sind die täglichen Gebühren kaum bis gar nicht bezahlbar.
Der Landesparteitag DIE LINKE Baden- Württemberg fordert die Landesregierung deswegen auf, hier endlich tätig zu werden. Frauen und ihre Kinder, die vor Gewalt Zuflucht suchen, brauchen umgehend und unbürokratisch Hilfe.  Das darf nicht unter Finanzierungsvorbehalt stehen. Die Landesregierung muss die Frauenhäuser und Beratungsstrukturen endlich bedarfsgerecht ausfinanzieren. Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung.


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Claudia Haydt
Landesgeschäftsführerin

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