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Presse


Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze!

Sahra Mirow, Spitzenkandidatin

An diesem Donnerstag, 18. Februar, gab Bernd Riexinger, Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE, den Start der Petition “Kein Kahlschlag, keine Standortschließlungen - Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze!” bekannt. 100 Gewerkschafter:innen zählen bereits zu den Erstunterzeichner:innen. Mit einer öffentlichen Petition wendet sich Riexinger an die Bundes- und Landesregierung und an Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und fordert einen Green New Deal für eine soziale und ökologische Transformation der Automobilindustrie.

Sahra Mirow, Landessprecherin der LINKEN Baden-Württemberg und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, unterstützt die Initiative und kritisiert die Landesregierung für ihre Untätigkeit: “Baden-Württemberg muss zum Musterländle für klimafreundliche Mobilität werden. Der Kurs der Automobilindustrie und der Landesregierung zeigt in eine völlig falsche Richtung. Winfried Kretschmann hat sich erst im Dezember an EU-Abgeordnete gewandt, um schärfere Klimaziele der Europäischen Union abzuwenden, da diese das Ende des Verbrennermotors bedeuten. Dieses Vorgehen ist nicht nur ökologisch eine Katastrophe, es schützt auch keinen einzigen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg. Das Land muss die Automobilkonzerne verpflichten, dass sie eine sozial-ökologische Transformation ihrer Produktion in die Wege leiten. Nur Betriebe, die tarifgebunden sind, Arbeitsplätze sichern und keine Standorte verlagern, dürfen Geld vom Staat erhalten.

Die Situation in der Automobilindustrie und den Zuliefererbetrieben erfordert jetzt ein rasches Handeln. Wir fordern Stunden entlassen statt Menschen! Befristete Arbeitszeitverkürzungen und 90% Kurzarbeitergeld sind kurzfristig die richtigen Mittel. Die Zeit in Kurzarbeit sollte zur Weiterqualifizierung in Zukunftstechnologie genutzt werden. Die Unternehmen sind hier in die Pflicht zu nehmen.” 

Hier kann die Petition unterschrieben werden: www.change.org/rettungsschirm


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