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LAG Grundeinkommen

Das Bedingungslose Grundeinkommen stellt in dieser Zeit der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen arm und reich, der Kinder-und Altersarmut eine Möglichkeit dar, diesen Fragen ein Konzept entgegenzustellen. Die Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft sind von der Möglichkeit und Notwendigkeit eines Bedingungslosen Grundeinkommens überzeugt.

Deshalb haben wir als Ziele der gemeinsamen Arbeit und Diskussion folgende Punkte erarbeitet:

Unsere vorrangige Aufgabe ist es, die Grundidee des Bedingungslosen Grundeinkommens bei den Menschen bekanntzumachen. Gemeinsam wollen wir die verschiedenen Grundeinkommensmodelle diskutieren und uns bei der Erarbeitung und Weiterentwicklung des Konzepts der BAG Grundeinkommen der LINKEN einbringen. Dabei arbeiten wir mit anderen Gruppierungen, die sich mit dem BGE befassen zusammen und pflegen den Informationsaustausch mit ihnen.

Gemeinsam mit anderen Landesarbeitsgemeinschaften und der Bundesarbeitsgemeinschaft ist es unser Bestreben das Bedingungslose Grundeinkommen in die programmatische Arbeit der LINKEN einfließen zu lassen und Grundlagen für eine Aufnahme ins Parteiprogramm zu schaffen.

Unsere Vision ist es das Bedingungslose Grundeinkommen in Deutschland durchzusetzen und das Grundeinkommen als Menschenrecht zur Gewährleistung der Existenz zu verankern.

Wieviel Netto vom Brutto hättest Du mit einem linken Bedingungslosen Grundeinkommen? Das kannst Du hier erfahren:
https://mit-links-zum-grundeinkommen.de/bgerechner/#kopf-innen

Aktuelle Informationen zum BGE: Grundeinkommen-der-Freitag.pdf

Kontakt

Eva-Maria Glathe-Braun
evamaria_glathe(at)gmx.de

Weitere Infos und Website:

www.die-linke-grundeinkommen.de

Broschüre zum Bedingungslosen Grundeinkommen

"In den letzten zwei Jahren ist Bewegung in die Grundeinkommensdebatte gekommen. Es äußerten sich auch Silicon-Valley-Unternehmer und Manager positiv über diese Idee. Ebenso plädieren einige deutsche Unternehmenschefs dafür, auch Wissenschaftler aus dem IT-Zusammenhang. Im Vordergrund stehen dabei Argumente für das Grundeinkommen, die sich aus einem prognostizierten Wegfall von Erwerbsarbeitsplätzen durch die Digitalisierung ergeben.

Wir reden aber auch ohne Digitalisierung über Grundeinkommen. Die bedingungslose Absicherung der Existenz und gesellschaftlichen Teilhabe ist ein Menschenrecht – unabhängig davon, ob Digitalisierung stattfindet oder nicht. Ein emanzipatorisches bedingungsloses Grundeinkommen ist nur eine Form dieser bedingungslosen Absicherung, bei weitem nicht die einzig mögliche. Dennoch verstärkt die fortschreitende Digitalisierung die Debatte über ein solches Grundeinkommen, weil sie die Arbeitsverhältnisse neu gestaltet.

Zwar ist nicht absehbar, welche technischen Potenziale wie rasch oder überhaupt umgesetzt werden, aber „Arbeit“ wird zukünftig voraussichtlich immer weniger darin bestehen, morgens ins Büro oder in die Fabrik zu gehen, dort jahrelang die gleichen Dinge wie am Tag zuvor zu tun und abends nach Hause zurückzukehren. Unabhängig davon, wie viele Arbeitsplätze es in 20 oder 30 Jahren weniger geben könnte, ist unbestritten, dass sich die bleibenden Arbeitsplätze stark verändern werden und damit auch ihre Besetzung. Der damit verbundene Umbruch ist potenziell disruptiv, er kann in wenigen Jahren geschehen und enorme Verwerfungen in der Gesellschaft nach sich ziehen.

Zukunftsangst, tatsächlicher sozialer Abstieg und Demokratiefeindlichkeit werden dann häufiger, wenn man nicht die digitale Revolution auch mit einer sozialen Revolution begleitet."

Für Anke Domscheit-Berg, die digitalpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, „ist das BGE ein wichtiger Baustein einer solchen sozialen Revolution, denn niemand müßte Existenzangst wegen der Digitalisierung haben, wenn es ein BGE als verlässliches Sicherheitsnetz für alle gäbe“.

Anke Domscheit-Berg ist Aktivistin, Publizistin und Mitglied des Bundestages

Mehr dazu in diesem Video mit Anke Domscheit-Berg: https://www.youtube.com/watch?v=iV3mKylfeRc