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Die Linke unterstützt Demonstration „Es reicht! Alarmstufe rot. Für unsere Arbeit. Für unsere Kommunen.“
Die Linke Baden-Württemberg ruft zu Teilnahme an der Demonstration „Es reicht! Alarmstufe rot. Für unsere Arbeit. Für unsere Kommunen.“ am 28. Februar auf. Zusammen mit DGB, ver.di und IG Metall und protestieren wir gegen die Angriffe auf unseren Sozialstaat und die Rechte von Arbeitnehmer*innen. Wir stellen uns gegen die Diffamierung von Menschen, die in Teilzeit arbeiten und alle, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Wer fordert, dass die Menschen mehr arbeiten sollen, der muss erst einmal die Voraussetzungen dafür schaffen. Solange Kita- und Hort-Plätze fehlen, können viele Eltern nicht Vollzeit arbeiten. Wer will, dass diese Menschen arbeiten können, der muss die Kita kostenlos machen!
Wir wollen am Samstag auch ein Zeichen setzen für die Kommunen, die endlich mehr Unterstützung von Bund und Land brauchen, damit sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen können. Soziale Teilhabe und Armutsbekämpfung dürfen nicht an den klammen Kassen der Kommunen scheitern!
Amelie Vollmer, Spitzenkandidatin der Linken zur Landtagswahl, wird sich an der Demonstration beteiligen. Sie erklärt dazu: „Wir lassen uns von den Rechten nicht spalten und stehen zusammen für eine Politik im Sinne der Beschäftigten. Wir wollen die Arbeitsplätze in Baden-Württemberg sichern und gleichzeitig die Kommunen stärken, damit Bus und Bahn bald kostenlos für alle sind. Beides geht zusammen, wenn wir die sozial-ökologische Transformation der Industrie jetzt endlich angehen. Wir dürfen die Wirtschaft nicht dem freien Markt überlassen, sonst werden Hunderttausende ihre Arbeit verlieren“.
Info: Unter dem Motto „Es reicht! Alarmstufe rot. Für unsere Arbeit. Für unsere Kommunen.“ rufen DGB, ver.di und IG Metall Baden-Württemberg für Samstag, 28. Februar 2026, zu einer landesweiten Kundgebung in Stuttgart auf. Um 11:55 Uhr versammeln sich Beschäftigte aus ganz Baden-Württemberg auf dem Schlossplatz. Im Anschluss sind ein Demonstrationszug durch die Innenstadt sowie eine Abschlussaktion vor dem Landtag geplant.

