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Queerfeministisches Festival mit Spitzentrio in Heidelberg

Vom 27. Februar bis 1. März 2026 veranstaltet Die Linke das QueerFemFestival in Heidelberg. Mit dem queerfeministischen Festival setzt Die Linke ein deutliches Zeichen für Frauen und Queers in der Politik im Vorfeld des Internationalen Frauentags und der Landtagswahl am 8. März 2026. Hintergrund ist die Terminierung der Landtagswahl auf den feministischen Kampftag durch das von der CDU geführte Innenministerium.

Das QueerFemFestival versteht sich als Plattform für politische Debatte, kulturellen Austausch und zivilgesellschaftliche Vernetzung. Neben Programmpunkten, die durch Die Linke organisiert werden, beteiligen sich zahlreiche (queer-)feministische Initiativen und Projekte eigenständig am Festival. 

Nach dem Skandal um ein Video mit Manuel Hagel, in dem dieser sich in sexualisierter Form zu einem Termin mit minderjährigen Realschüler*innen geäußert hat, dem Auftauchen des Heidelbergs Mäzens Henry Jarecki in den Epstein-Files sowie dessen Verbindungen zur Heidelberger CDU-Direktkandidatin Nicole Huber rufen die Organisator*innen im Rahmen des Festivals zu einer Kundgebung "Gegen Sexismus und Täterschutz" in der Politik auf. Die Organisator*innen sehen auch nachdem Cem Özdemir Hagel für dessen Aussagen in Schutz genommen hat, dringenden Bedarf gegen Männerklüngelei in der Politik ein Zeichen zu setzen und gehen deshalb am Samstag, den 28. Februar um 16:30 Uhr an der Schwanenteichanlage auf die Straße. Neben Reden der Landessprecherin und Heidelberger Bundestagsabgeordneten Sahra Mirow wird auch die Spitzenkandidatin der Linken zur Landtagswahl Kim Sophie Bohnen sprechen. 

Die Hauptveranstaltung des Festivals unter dem Titel „Für ein bezahlbares Baden-Württemberg voller radikaler Zärtlichkeit“ beginnt am Samstag, 28. Februar 2026 um 19:00 Uhr in der Hebelhalle Heidelberg in der Hebelstraße 9. Auf dem Podium diskutieren das Spitzentrio der baden-württembergischen Linken zur Landtagswahl – Kim Sophie Bohnen, Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei – sowie die Bestsellerautorin Şeyda Kurt. Musikalisch begleitet wird der Abend von der politischen Liedermacherin Laura Braun aus Freiburg. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein bezahlbares Leben und ein neues "radikal zärtliches" Miteinander in Baden-Württemberg geschaffen werden können.

Im Anschluss endet der Veranstaltung endet das Hauptprogramm des Festivals mit einer Party im benachbarten Carousel mit der Tübinger Band LISÆ, DJ Heidi sowie DJ H3Xe statt.

Weitere Informationen zum Programm unter: https://www.die-linke-bw.de/start/termine/detail/news/queerfeministisches-festival-in-heidelberg/