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Sudan-Konferenz muss humanitäre Hilfe massiv ausweiten und politischen Druck auf Kriegsparteien erhöhen

Anlässlich der am 15. April in Berlin stattfindenden Sudankonferenz fordert der Bundestagsabgeordnete Vinzenz Glaser, Mitglied der Fraktion Die Linke im Auswärtigen Ausschuss, eine deutliche Aufstockung der humanitären Hilfe sowie ein konsequentes Vorgehen gegen alle Akteure, die den Krieg im Sudan weiter befeuern.

Glaser erklärt: "Die Gräuel des Kriegs im Sudan erschüttern mich zutiefst. Millionen Menschen sind vertrieben, hungern oder sind Opfer massiver Gewalt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders dramatisch ist der systematische Einsatz sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt als Kriegswaffe."

Glaser betont zudem: "Ohne klare politische Konsequenzen gegenüber allen Konfliktakteuren wird es keinen nachhaltigen Weg aus der Krise geben. Humanitäre Hilfe allein reicht nicht aus, wenn die Gewalt weiter angeheizt wird. Die Bundesregierung muss eine klare Linie gegenüber den Kriegsunterstützern ziehen, insbesondere ihre Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten kritisch überprüfen und sämtliche Waffenlieferungen unverzüglich stoppen. Trotz klarer Hinweise auf die Unterstützung der Rapid Support Forces durch die Vereinigten Arabischen Emirate hält die Bundesregierung weiter an engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen fest."

Abschließend betont Glaser: "Die internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, jetzt zu handeln. Die Sudan-Konferenz muss konkrete und verbindliche Zusagen zur Aufstockung der humanitären Hilfe liefern und zugleich klare politische Signale für ein Ende der Gewalt senden."