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Stellungnahme zum "Ostermarsch" der Querdenker in Karlsruhe

LandespolitikPressemitteilung

Als Teil der Friedensbewegung steht der Landesverband DIE LINKE Baden-Württemberg auch in diesem Jahr für Abrüstung, für Verhandlungen statt Krieg und ein Verbot von Waffenexporten. Elwis Capece Co-Landessprecher der LINKEN erklärt zum sogenannten Ostermarsch der Querdenker-Szene in Karlsruhe:

„Unsere Partei steht getreu dem Schwur von Buchenwald in antifaschistischer Tradition, daher muss klar sein, dass die Forderungen "nie wieder Krieg" und "nie wieder Faschismus" untrennbar zusammengehören.

Wir wollen eine starke Friedensbewegung auf die Straße tragen, die in Zeiten des Krieges in der Ukraine an der Seite der Angegriffenen steht, sich gerade deswegen gegen Eskalation und Militarisierung stark macht und zivile Alternativen zur Aufrüstung aufzeigt.

Wir zeigen bei unserem Einsatz für Frieden sowohl inhaltlich als auch praktisch eine klare Kante gegen Rechts und distanzieren uns vom sogenannten "Ostermarsch" der Querdenker-Szene in Karlsruhe. Anders als für die rechtsoffenen Organisatoren der Querdenken-Bewegung gilt für uns: Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Wir distanzieren uns auch klar von dem dort geladenen Redner Diether Dehm, der weit abseits der Partei DIE LINKE agiert und nicht in unserem Namen auftritt oder spricht. Die Bestrebungen, ihn aus der Partei auszuschließen halten wir für richtig.“

Wir unterstützen den zentralen Ostermarsch des Friedensnetz Baden-Württemberg und rufen dazu auf, daran am Karsamstag den 8. April um 12 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart sowie an den weiteren Ostermarschaktionen in Freiburg, Biberach, Ellwangen, Ulm, Heidelberg, Mannheim, Offenburg und Müllheim teilzunehmen. Weitere Informationen hier: https://tinyurl.com/OstermarschBW