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Elwis Capece

Bewerbung für den Landesvorstand                                     

Elwis Capece, 47 Jahre alt,
Vater zweier Söhne; die erwachsen und fast erwachsen sind, geschieden, dafür aber seit mehr als 14 Jahren mit Leidenschaft vergeben.

Beruf:
Gewerkschaftssekretär und Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung – Genuss - Gaststätten (NGG). Hierbei zuständig für die beiden Regionen Karlsruhe und Mannheim.
Aktiv in der Friedensbewegung und leidenschaftlicher  Antifaschist, derzeit einer der Sprecher des VVN Kreisverbandes Karlsruhe. Darüber hinaus in verschiedenen sozialen Netzwerken aktiv.

Politisches vor meiner Zeit bei den Linken:
Dabei u.a.:
Studierendensprecher an der Akademie der Arbeit,
In den 80ér und 90ér Jahren verschiedene ehrenamtliche Mandate für die JUSOS und die SPD.
Austritt aus der SPD wegen des völkerrechtswidrigen Kriegseinsatzes im damaligen Jugoslawien.

2002; als parteiloser Kandidat für die PDS bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Konstanz.
2005: Eintritt in die WASG noch zu Vereinszeiten und Mitglied des Vorstands.
Anschließend dann bis 2009 Mitglied des Kreisvorstands der Linken in Karlsruhe.
2011: Landtagskandidatur für unsere Partei, in Karlsruhe.

Liebe Genossinnen und liebe Genossen,

als hauptamtlicher Gewerkschafter bin ich „Allrounder“. Während meiner Zeit beim DGB habe ich mich intensiv mit Bildungspolitik und Gesundheitspolitik befasst.

Zu meinen Aufgaben bei der NGG gehören seit rund 10 Jahren die Schwerpunkte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Hierbei habe ich fast täglich  mit den Problemen von ALG II Bezieherinnen und Beziehern zu tun, mit den Sorgen von Alleinerziehenden und sogenannten GeringverdienerInnen.

Gerade in „meiner kleinen Gewerkschaft“ nimmt die Anzahl der Betroffenen fast sprunghaft zu.

„Weg mit Hartz IV“, Leiharbeit und menschenunwürdige Jobs  ist genau aus diesen Erfahrungen heraus ein absolutes MUSS.

Gewerkschaftliche Interessensvertretung kann nicht mehr allein an den Lebensverhältnissen des relativ gut verdienenden (männlichen) Facharbeiters aus der Metall- und Chemieindustrie gemessen werden. So wichtig es ist deren erkämpfte Errungenschaften, im gesamtgesellschaftlichen Interesse,  zu verteidigen, umso wichtiger ist es das Auseinanderdriften der Arbeitsgesellschaft zu verhindern. Hilfe zur Gegenwehr, Stärkung der Solidarität und der Kampf um die Chancengleichheit für alle sind mir besonders wichtig.

Für die Linke in BaWü geht es darum als eigenständige politische Kraft wahrgenommen zu werden.

Was dort wo es Mandatsträgerinnen und Mandatsträger gibt schon recht gut gelingt muss noch stärker in die Fläche getragen werden.

Die Mischung aus zentralen landespolitischen Aktivitäten und regionalen Initiativen muss stimmen. In Zeiten des allgemeinen politischen Misstrauens werden wir an Zustimmung gewinnen wenn wir nicht immer den Anspruch haben die Führung in den sozialen Bewegungen zu sein. Gleichzeitig aber als verlässliches, aktives und kreatives Sprachrohr gelten auf dass sich Antimilitaristen, Friedensbewegte, Antifaschisten, Sozial engagierte und alle anderen Sympathisantinnen und Sympathisanten unserer „Linken“ verlassen können.

Mit solidarischen Grüßen

Elwis Capece