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Edmond Jäger

Bewerbung für einen Sitz im erweiterten Landesvorstand

Liebe Genossinen und Genossen,

hiermit möchte ich mich um einen Sitz im Landesvorstand bewerben. Vorneweg einige Worte zu meiner Person, darauf folgt meine Motivation für die Kandidatur.

1. Persönliches

Geboren wurde ich 1982 in Arad/Rumänien, mit acht Jahren zog ich mit meiner Familie nach Deutschland. Politisch aktiv wurde ich  2003 als Student in Freiburg, zunächst bei der Hochschulgruppe von attac, bevor ich dann Gründungsmitglied der Freiburger WASG wurde. Für die WASG arbeitete ich im Kreisvorstand unter anderem als Schatzmeister mit und kandidierte 2006 auch im Wahlkreis Freiburg Ost für den Landtag. Während meiner Studienzeit nahm ich an den zahlreichen Bildungsprotesten gegen Studiengebühren teil. Es ist bis heute die Bildungspolitik, die mir besonders am Herzen liegt.

Ich bin seit 2011 als Lehrer an einem Gymnasium auf der schwäbischen Alb tätig und wohne in Tuttlingen. Im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen kandidiere ich als Direktkandidat für den Bundestag und bewerbe mich auch um einen Platz auf der Landesliste für die Bundestagswahl.

Seit 2011 gehöre ich als Sprecher der Jungen GEW dem Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an und vertrete die junge GEW Baden-Württemberg auch im bundesweiten Leitungsgremium. Außerdem arbeite ich aktiv in der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung unserer Partei mit.

2. Motivation

Bildung zu einem zentralen Thema machen

Gerade seit wir eine neue Landesregierung haben, ist die Bildungspolitik ein langfristig (!) wichtiges politisches Feld. Über 11.000 Lehrerstellen sollen bis 2020 gestrichen werden, während viele Schulen kämpfen müssen, damit sie den wenigstens den sogenannten Pflichtbereich abdecken können. Außerdem stehen uns noch lange poltische Debatten um die Gemeinschaftsschulen ins Haus. Die Auseinandersetzungen um Gemeinschaftsschulen und Gymnasien werden nicht so bald abebben. Wir müssen als Linke viel stärker in die bildungspolitische Diskussion im Land eingreifen. Zum einen sind wir die einzige Partei, die nach wie vor eindeutig die Gemeinschaftsschule als neues Schulsystem anstrebt.
Zum anderen stellen wir als einzige Partei den Zusammenhang zwischen der Bildungsfinanzierung durch die Fiskalpolitik des Bundes und den Kürzungen im Schulbereich her. Zumindest sind wir die einzige Partei, die auch bundespolitisch die Weichenstellung der Kürzungen (Stichwort Schuldenbremse!) ablehnt.
Während die Finanzierung also politische Ebenen übergreifend organisiert ist, leidet die Bildungspolitik am Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern. Wir müssen uns die Aufhebung dieses unsinnigen Verbots auf die Fahnen schreiben. Das würde den Weg für die finanzielle Verbesserung unserer Schulen ebnen.

Durch meine Aktivitäten in der GEW und aus der beruflichen Praxis könnte ich im Landesvorstand bildungspolitische Themen einbringen. Ich möchte, dass dieses Thema einen größeren Stellenwert innerhalb unserer Partei erhält. Dadurch können wir dafür sorgen, dass wir auch nach außen als bildungspolitische Kraft auftreten könnten.

Vernetzung im ländlichen Raum

Ein zweites Motiv für meine Kandidatur ist die Verbreiterung der Partei im ländlichen Raum. Der Kontakt unserer Region (VS,TUT,RW) zur Landesebene wäre natürlich leichter, wenn wir einen Vertreter im Landesvorstand hätten.